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Der verirrte Kosmopolit

Joseph Roth in den Niederlanden und in Belgien

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Von 1931 bis 1937 hielt Joseph Roth sich mehrmals in den Niederlanden und Belgien auf. Auch wenn seine Erfahrungen stark von denjenigen weniger bekannter Migranten aus Deutschland und Österreich abwichen, so wurden sie doch nicht weniger mitgestaltet von den kulturellen Dynamiken, die sich in den beiden Nachbarländern entfalteten. Der vorliegende Sammelband spricht drei Fragenkomplexe an: Wie lässt sich Weltbürgertum mit Exil versöhnen? Welche Spuren von Präsenz und Vermittlung hat Roth selbst hinterlassen? Und wie nehmen Zeitzeugen wie der Essayist Geert Mak Roths Grenzgängertum auf?00Vierzehn Beiträge schildern die Umstände, unter denen der Autor und seine Werke seitdem in den Niederlanden und Belgien lebten und noch leben. Hierbei stellt sich0heraus, dass es unmöglich ist, von Grenzenlosigkeit zu träumen, ohne selbst immer wieder auf die Spannkraft von Grenzen zurückzugreifen: Unmöglich, Kosmopolit zu0werden, ohne sich hin und wieder in den kleinen Räumen des Lokalen zu verirren

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Der verirrte Kosmopolit, Benjamin Biebuyck

Sprache
Erscheinungsdatum
2019
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Titel
Der verirrte Kosmopolit
Untertitel
Joseph Roth in den Niederlanden und in Belgien
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2019
Seitenzahl
289
ISBN10
3849815056
ISBN13
9783849815059
Reihe
Beschreibung
Von 1931 bis 1937 hielt Joseph Roth sich mehrmals in den Niederlanden und Belgien auf. Auch wenn seine Erfahrungen stark von denjenigen weniger bekannter Migranten aus Deutschland und Österreich abwichen, so wurden sie doch nicht weniger mitgestaltet von den kulturellen Dynamiken, die sich in den beiden Nachbarländern entfalteten. Der vorliegende Sammelband spricht drei Fragenkomplexe an: Wie lässt sich Weltbürgertum mit Exil versöhnen? Welche Spuren von Präsenz und Vermittlung hat Roth selbst hinterlassen? Und wie nehmen Zeitzeugen wie der Essayist Geert Mak Roths Grenzgängertum auf?00Vierzehn Beiträge schildern die Umstände, unter denen der Autor und seine Werke seitdem in den Niederlanden und Belgien lebten und noch leben. Hierbei stellt sich0heraus, dass es unmöglich ist, von Grenzenlosigkeit zu träumen, ohne selbst immer wieder auf die Spannkraft von Grenzen zurückzugreifen: Unmöglich, Kosmopolit zu0werden, ohne sich hin und wieder in den kleinen Räumen des Lokalen zu verirren