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Das kooperative Gen

Abschied vom Darwinismus

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  • 223 Seiten
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Vor über 3,5 Milliarden Jahren entstand Leben auf der Erde, und vor 600 Millionen Jahren begann die Evolution, die schließlich den Menschen hervorbrachte. Was geschah in den Genen während dieser langen Zeitspanne? Mit der vollständigen Entschlüsselung des menschlichen Erbguts und vieler anderer Spezies erlebt die Biologie einen Denkumschwung. Zum ersten Mal können Gene im Verlauf der Evolution verglichen werden, was zentrale Dogmen von Charles Darwin und seinen neodarwinistischen Nachfolgern infrage stellt. Konzepte wie das „egoistische Gen“ und die Vorstellung vom „blinden Uhrmacher“ müssen neu bewertet werden. Joachim Bauer, Mediziner und Genforscher, zeigt auf, dass das Genom jedes Organismus über Werkzeuge verfügt, um sich selbst in Richtung größerer Komplexität zu verändern. Neue Arten entstanden nicht durch einen langsamen, zufälligen Prozess, sondern als Reaktion auf globale Bedrohungen, die das „Projekt Leben“ herausforderten. Das Buch präsentiert moderne Genforschungsergebnisse verständlich für Laien und vermittelt die Botschaft, dass Lebewesen und ihre Gene aktive Akteure der Evolution sind. Die Grundprinzipien dieser Evolution sind Kooperation, Kommunikation und Kreativität, die das Verständnis von Lebensprozessen revolutionieren.

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Das kooperative Gen, Joachim Bauer

Sprache
Erscheinungsdatum
2008
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(Paperback)
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Untertitel
Abschied vom Darwinismus
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Joachim Bauer
Erscheinungsdatum
2008
Einband
Paperback
Seitenzahl
223
ISBN10
3455500854
ISBN13
9783455500851
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Bewertung
4,05 von 5 Sternen
Beschreibung
Vor über 3,5 Milliarden Jahren entstand Leben auf der Erde, und vor 600 Millionen Jahren begann die Evolution, die schließlich den Menschen hervorbrachte. Was geschah in den Genen während dieser langen Zeitspanne? Mit der vollständigen Entschlüsselung des menschlichen Erbguts und vieler anderer Spezies erlebt die Biologie einen Denkumschwung. Zum ersten Mal können Gene im Verlauf der Evolution verglichen werden, was zentrale Dogmen von Charles Darwin und seinen neodarwinistischen Nachfolgern infrage stellt. Konzepte wie das „egoistische Gen“ und die Vorstellung vom „blinden Uhrmacher“ müssen neu bewertet werden. Joachim Bauer, Mediziner und Genforscher, zeigt auf, dass das Genom jedes Organismus über Werkzeuge verfügt, um sich selbst in Richtung größerer Komplexität zu verändern. Neue Arten entstanden nicht durch einen langsamen, zufälligen Prozess, sondern als Reaktion auf globale Bedrohungen, die das „Projekt Leben“ herausforderten. Das Buch präsentiert moderne Genforschungsergebnisse verständlich für Laien und vermittelt die Botschaft, dass Lebewesen und ihre Gene aktive Akteure der Evolution sind. Die Grundprinzipien dieser Evolution sind Kooperation, Kommunikation und Kreativität, die das Verständnis von Lebensprozessen revolutionieren.