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Schwarz über die grüne Grenze

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Der ZEITGUT-Band 11 von 2001, "Von hier nach drüben", thematisiert das Leben an der innerdeutschen Grenze von 1945 bis 1961. Die ursprüngliche Demarkationslinie zwischen den Siegermächten des Zweiten Weltkriegs entwickelte sich zur deutsch-deutschen Grenze. Zwischen 1961 und 1989 entstand eine stark bewachte Grenze mit tödlichen Sicherheitsvorkehrungen. Mit dem Zusammenbruch der DDR und der Wiedervereinigung erhielt diese Grenze ihre historische Rolle zurück und trug zur Glückseligkeit Deutschlands bei. Die Zeitzeugen-Erinnerungen im Buch schildern die kriegsbedingten Verwerfungen, unter denen die Menschen litten. Für Reisende war das Grenzgebiet oft ein Ort der Angst, geprägt von den strengen Kontrollen der DDR-Grenzer. Walter Hart berichtet ab Seite 105 von den brutalen Eingriffen in sein Leben an der thüringisch-hessischen Grenze 1952. Seine Familie, als politisch unzuverlässig eingestuft, wurde zusammen mit anderen aus ihrem Zuhause vertrieben und zwangsweise umgesiedelt. Zwischen 1949 und 1961 flüchteten etwa 2,6 Millionen Menschen aus der DDR, vor allem über Berlin, bis der Mauerbau 1961 alle Fluchtwege absperrte. Im Oktober 1961 wurden erneut tausende Grenzbewohner umgesiedelt, was die letzte Fluchtmöglichkeit beendete. Die Erinnerungen aus dieser Zeit sind auch in einem weiteren Band der Reihe dokumentiert.

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Schwarz über die grüne Grenze, Jürgen Kleindienst

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2011
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(Hardcover)
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