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Ich gebe zu, dass mir manchmal die Hände zitterten

Hilfe für verfolgte Juden in Italien 1943–1945

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Unter dem faschistischen Regime wurden Juden seit 1938 rechtlich verfolgt, jedoch schützte Italien sie bis 1943 vor dem Zugriff der deutschen Besatzung. Nach der deutschen Besetzung im September 1943 und der Errichtung einer Kollaborationsregierung unter Mussolini waren Juden in Nord- und Mittelitalien nicht mehr sicher. Bis 1945 wurden etwa ein Fünftel der ausländischen und italienischen Juden von deutschen und italienischen Einheiten verhaftet und nach Auschwitz sowie in andere Lager deportiert oder vor Ort ermordet. Tausende Juden versuchten, mit Hilfe lokaler Helfer in das von Alliierten befreite Süditalien oder in die sichere Schweiz zu fliehen, darunter die Kinder und Jugendlichen der Villa Emma. Die seit 1939 aktive Hilfsdelegation für jüdische Emigranten (Delasem) arbeitete im Untergrund mit Vertretern der Kurie zusammen, um Gelder zu verteilen, Fluchtmöglichkeiten zu suchen und Verstecke zu finden. Kirchliche Netzwerke ermöglichten die Aufnahme jüdischer Menschen in Klöstern und anderen katholischen Einrichtungen. Viele konnten untertauchen, da städtische Angestellte und Druckereien falsche Ausweispapiere beschafften. Auch in abgelegenen Dörfern und Kleinstädten gab es Möglichkeiten zum Untertauchen. Angehörige des politischen Widerstands sowie nichtjüdische Verwandte und Freunde boten Verfolgten Unterkunft und Hilfe, wodurch vielen das Leben gerettet wurde.

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Ich gebe zu, dass mir manchmal die Hände zitterten, Sara Berger

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Erscheinungsdatum
2021
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