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Unruhen

Erzählungen

Autor*innen

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  • 252 Seiten
  • 9 Lesestunden

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Diese Unruhe, die man nicht recht fassen kann, die einen befällt und nicht mehr loslässt – in 16 Geschichten schnitzt Lukas Holliger wunderbar scharfe Konturen in dieses diffuse Gefühl des Unbehagens. Unbehagen über ins Wanken geratene Selbstbilder etwa, über unsere Vergänglichkeit oder über die Natur, aus der wir herausgefallen scheinen wie Luzifer aus dem Himmel. Ein Mann, der eher mit Eloquenz als mit Kompetenz Karriere macht. Eine Mutter, die sich ihrer Tochter erklärt. Junge Leute, die das Leben bis zum Tod feiern oder Molotow-Cocktails durch die Stadt tragen. Ein Kind, das ein Unrecht beobachtet und rächen möchte … Holligers Figuren wollen ausbrechen aus ihrer Wirklichkeit, und dazu lässt er sie die unwahrscheinlichsten, die gefährlichsten Richtungen einschlagen. Denn nichts macht die Verhältnisse instabiler als beständige Stabilisierungsversuche. »Das ist hier eine Droge. Wenn ich beschreiben müsste, was dieser Ort mit mir anstellt, könnte ich das nur mit der Wirkung einer Droge vergleichen. Es ist das Licht. Es ist der Sand. Das Geröll versetzt mein Knochenmark in Schwingung.«

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Unruhen, Lukas Holliger

Sprache
Erscheinungsdatum
2021
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(Hardcover)
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Titel
Unruhen
Untertitel
Erzählungen
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Lukas Holliger
Verlag
Heyn
Erscheinungsdatum
2021
Einband
Hardcover
Seitenzahl
252
ISBN10
3708406575
ISBN13
9783708406572
Reihe
Bewertung
5 von 5 Sternen
Beschreibung
Diese Unruhe, die man nicht recht fassen kann, die einen befällt und nicht mehr loslässt – in 16 Geschichten schnitzt Lukas Holliger wunderbar scharfe Konturen in dieses diffuse Gefühl des Unbehagens. Unbehagen über ins Wanken geratene Selbstbilder etwa, über unsere Vergänglichkeit oder über die Natur, aus der wir herausgefallen scheinen wie Luzifer aus dem Himmel. Ein Mann, der eher mit Eloquenz als mit Kompetenz Karriere macht. Eine Mutter, die sich ihrer Tochter erklärt. Junge Leute, die das Leben bis zum Tod feiern oder Molotow-Cocktails durch die Stadt tragen. Ein Kind, das ein Unrecht beobachtet und rächen möchte … Holligers Figuren wollen ausbrechen aus ihrer Wirklichkeit, und dazu lässt er sie die unwahrscheinlichsten, die gefährlichsten Richtungen einschlagen. Denn nichts macht die Verhältnisse instabiler als beständige Stabilisierungsversuche. »Das ist hier eine Droge. Wenn ich beschreiben müsste, was dieser Ort mit mir anstellt, könnte ich das nur mit der Wirkung einer Droge vergleichen. Es ist das Licht. Es ist der Sand. Das Geröll versetzt mein Knochenmark in Schwingung.«