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Nekropolitik

Neoliberalismus, Staat und organisiertes Verbrechen in Mexiko

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  • 288 Seiten
  • 11 Lesestunden

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Wir schauen uns Netflix-Produktionen über den Krieg gegen Drogen in Mexiko an und fragen uns vielleicht, ob das Drogengeschäft auch heute noch das einzige Business des organisierten Verbrechens ist. Wir lesen Medienberichte über die grausame Gewalt und fragen uns vielleicht, ob das alles nur tragische Einzelfälle sind. Wir erfahren, dass Mexiko ein G20-Land und ­beliebtes internationales Reiseziel ist und sich seit fast einem Jahrhundert über ein funktionierendes demokratisches Regierungssystem erfreuen kann. Vielleicht fragen wir uns auch, wie ist das überhaupt möglich, diese Gleichzeitigkeit zwischen staatlicher Demo­kratie, organisiertem Verbrechen und Gewalt? Und warum ist letzteres ausgerechnet im 21. ­Jahrhundert so ausufernd geworden? Nekropolitik geht diesem Phäno­men der scheinbaren Widersprüchlichkeit auf den Grund. Dorsch unternimmt eine systematische Deutung der unzähligen Geographien der Gewalt, in denen die Nekropolitik vorherrscht.

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Nekropolitik, Timo Dorsch

Sprache
Erscheinungsdatum
2021
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(Paperback)
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Titel
Nekropolitik
Untertitel
Neoliberalismus, Staat und organisiertes Verbrechen in Mexiko
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Timo Dorsch
Erscheinungsdatum
2021
Einband
Paperback
Seitenzahl
288
ISBN10
3854767005
ISBN13
9783854767008
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Bewertung
4 von 5 Sternen
Beschreibung
Wir schauen uns Netflix-Produktionen über den Krieg gegen Drogen in Mexiko an und fragen uns vielleicht, ob das Drogengeschäft auch heute noch das einzige Business des organisierten Verbrechens ist. Wir lesen Medienberichte über die grausame Gewalt und fragen uns vielleicht, ob das alles nur tragische Einzelfälle sind. Wir erfahren, dass Mexiko ein G20-Land und ­beliebtes internationales Reiseziel ist und sich seit fast einem Jahrhundert über ein funktionierendes demokratisches Regierungssystem erfreuen kann. Vielleicht fragen wir uns auch, wie ist das überhaupt möglich, diese Gleichzeitigkeit zwischen staatlicher Demo­kratie, organisiertem Verbrechen und Gewalt? Und warum ist letzteres ausgerechnet im 21. ­Jahrhundert so ausufernd geworden? Nekropolitik geht diesem Phäno­men der scheinbaren Widersprüchlichkeit auf den Grund. Dorsch unternimmt eine systematische Deutung der unzähligen Geographien der Gewalt, in denen die Nekropolitik vorherrscht.