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Gegenkurs. Atommüll in Schacht Konrad

und kommunalpolitische Fehlentwicklungen 1986-2016

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  • 162 Seiten
  • 6 Lesestunden

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In diesem Buch beschreibt die Autorin ihre Erfahrungen im Widerstand gegen das Atommüllendlager Schacht Konrad in Salzgitter. Aufgrund der wissenschaftlichen Ignoranz der BefürworterInnen, der politischen Machenschaften und der strukturellen Macht wurde Schacht Konrad am Ende wie beantragt genehmigt. Dennoch hat sich der Widerstand gelohnt: Es kam zur tendenziellen Abkehr der Politik vom Konzept der Nicht-Rückholbarkeit radioaktiver Abfälle. Im Zentrum der Sachdarstellungen steht die erkenntnistheoretisch höchst problematische Langzeitsicherheitsgarantie gegen die Rückkehr radioaktiver Schadstoffe in die Biosphäre. Die außerwissenschaftlichen Interventionen der Politik im Planfeststellungsverfahren Schacht Konrad und die Farce von Öffentlichkeitsbeteiligung sind ebenso Thema wie die Bedeutung Konrads in den Energiekonsensgesprächen zum Atomausstieg - in denen der Schacht zum Bauernopfer gemacht wurde. Das Buch ist auch eine Auseinandersetzung mit den nicht eingelösten Offerten politisch Verantwortlicher gegenüber dem zivilgesellschaftlichen Widerstand und mit den Tendenzen politischer Rechtsprechung. Die Darstellung der Sachverhalte ist unvermeidlich perspektivisch. Sie wird jedoch all denen Mut machen, die in der Gefahr stehen, vielleicht zu früh ihr gesellschaftspolitisches Engagement gegen gefährliche Technologien aufzugeben.

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Gegenkurs. Atommüll in Schacht Konrad, Christa Garms-Babke

Sprache
Erscheinungsdatum
2021
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Titel
Gegenkurs. Atommüll in Schacht Konrad
Untertitel
und kommunalpolitische Fehlentwicklungen 1986-2016
Sprache
Deutsch
Verlag
Stangl
Erscheinungsdatum
2021
Seitenzahl
162
ISBN10
393496995X
ISBN13
9783934969957
Reihe
Beschreibung
In diesem Buch beschreibt die Autorin ihre Erfahrungen im Widerstand gegen das Atommüllendlager Schacht Konrad in Salzgitter. Aufgrund der wissenschaftlichen Ignoranz der BefürworterInnen, der politischen Machenschaften und der strukturellen Macht wurde Schacht Konrad am Ende wie beantragt genehmigt. Dennoch hat sich der Widerstand gelohnt: Es kam zur tendenziellen Abkehr der Politik vom Konzept der Nicht-Rückholbarkeit radioaktiver Abfälle. Im Zentrum der Sachdarstellungen steht die erkenntnistheoretisch höchst problematische Langzeitsicherheitsgarantie gegen die Rückkehr radioaktiver Schadstoffe in die Biosphäre. Die außerwissenschaftlichen Interventionen der Politik im Planfeststellungsverfahren Schacht Konrad und die Farce von Öffentlichkeitsbeteiligung sind ebenso Thema wie die Bedeutung Konrads in den Energiekonsensgesprächen zum Atomausstieg - in denen der Schacht zum Bauernopfer gemacht wurde. Das Buch ist auch eine Auseinandersetzung mit den nicht eingelösten Offerten politisch Verantwortlicher gegenüber dem zivilgesellschaftlichen Widerstand und mit den Tendenzen politischer Rechtsprechung. Die Darstellung der Sachverhalte ist unvermeidlich perspektivisch. Sie wird jedoch all denen Mut machen, die in der Gefahr stehen, vielleicht zu früh ihr gesellschaftspolitisches Engagement gegen gefährliche Technologien aufzugeben.