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Seelen der Stadt

Bibliotheken im kaiserzeitlichen Rom

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Seit dem spaten 1. Jahrhundert v.Chr. war Rom auch eine Stadt der offentlichen Bibliotheken. Kaiser von Augustus bis Trajan grundeten Buchersammlungen in der Hauptstadt und verbreiteten mit ihnen eine Fulle an Botschaften, die uber die reine Bereitstellung von Literatur deutlich hinausgingen. Prunkvolle Bibliotheksbauten und identitatsstiftende Bestande sorgten fur die Ausformung eines Bildes vom Prinzeps als Bauherr, Wohltater und Kulturforderer. Alexander Batz untersucht in Seelen der Stadt nach einer chronologischen Charakterisierung der kaiserlichen Bibliotheksgrundungen bis zur Mitte des 2. Jahrhunderts Arbeit und Organisation im Inneren der romischen Buchersammlungen unter behutsamer Verwendung heutiger bibliothekswissenschaftlicher Kategorien. In den Blick genommen werden die Themenfelder Architektur, Benutzung, Bestande, Erwerbung, Bearbeitung und Personal. Durch die Vereinigung von altertums- und bibliothekswissenschaftlichen Blickwinkeln entsteht eine konzise Synthese des derzeitigen Wissens vom (stadt)romischen Bibliothekswesen, dessen Nahe zu unserem modernen Bibliotheksalltag an vielen Stellen uberraschend evident ist.

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Seelen der Stadt, Alexander Bätz

Sprache
Erscheinungsdatum
2020
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Titel
Seelen der Stadt
Untertitel
Bibliotheken im kaiserzeitlichen Rom
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Alexander Bätz
Erscheinungsdatum
2020
ISBN10
344711505X
ISBN13
9783447115056
Reihe
Beschreibung
Seit dem spaten 1. Jahrhundert v.Chr. war Rom auch eine Stadt der offentlichen Bibliotheken. Kaiser von Augustus bis Trajan grundeten Buchersammlungen in der Hauptstadt und verbreiteten mit ihnen eine Fulle an Botschaften, die uber die reine Bereitstellung von Literatur deutlich hinausgingen. Prunkvolle Bibliotheksbauten und identitatsstiftende Bestande sorgten fur die Ausformung eines Bildes vom Prinzeps als Bauherr, Wohltater und Kulturforderer. Alexander Batz untersucht in Seelen der Stadt nach einer chronologischen Charakterisierung der kaiserlichen Bibliotheksgrundungen bis zur Mitte des 2. Jahrhunderts Arbeit und Organisation im Inneren der romischen Buchersammlungen unter behutsamer Verwendung heutiger bibliothekswissenschaftlicher Kategorien. In den Blick genommen werden die Themenfelder Architektur, Benutzung, Bestande, Erwerbung, Bearbeitung und Personal. Durch die Vereinigung von altertums- und bibliothekswissenschaftlichen Blickwinkeln entsteht eine konzise Synthese des derzeitigen Wissens vom (stadt)romischen Bibliothekswesen, dessen Nahe zu unserem modernen Bibliotheksalltag an vielen Stellen uberraschend evident ist.