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Max und Moritz

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Die Geschichte erzählt in Knittelversen von den bösartigen Streichen zweier Jungen, die sich hauptsächlich gegen Respektspersonen der damaligen Gesellschaft richten. Insgesamt gibt es sieben Streiche, einen Prolog und einen Epilog. Das Buch scheint mit einer Moral (Bosheit ist kein Lebenszweck!) zu enden: Max und Moritz werden in einer Mühle gemahlen und schließlich von Gänsen aufgefressen. Doch die Reaktion auf die Nachricht von dem Tod der beiden hintertreibt die Moral ironisch (Wat geiht meck dat an!). Hier zeigt sich Wilhelm Buschs Hang zu düsteren Geschichten mit schwarzem Humor, der sich erkennbar durch sein gesamtes Werk zieht. Vorlagen für die graphische Ausgestaltung lieferten die norddeutschen Dörfer, in denen Busch sein Leben verbrachte, sowie andere Orte, die Wilhelm Busch bereiste. So lehnt sich das Aussehen der Mühle, in der Max und Moritz gemahlen werden, an die heute noch erhaltene Mühle von Ebergötzen an. Dem Schneidermeister Böck begegnete Busch während seines Aufenthalts in Wörgl.[1] Wie in vielen der Geschichten Buschs stehen auch hier die zahlreichen, vom Autor selbst gezeichneten Bilder in so enger Beziehung zum Text, dass das Werk oft als ein Vorläufer der modernen Comics angesehen wird.

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3,8
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Wilhelm Busch
Verlag
Krone
Erscheinungsdatum
2009
Einband
Paperback
Seitenzahl
20
ISBN10
394048637X
ISBN13
9783940486370
Reihe
Originaltitel
Max und Moritz, eine Bubengeschichte in sieben Streichen
Bewertung
3,8 von 5 Sternen
Beschreibung
Die Geschichte erzählt in Knittelversen von den bösartigen Streichen zweier Jungen, die sich hauptsächlich gegen Respektspersonen der damaligen Gesellschaft richten. Insgesamt gibt es sieben Streiche, einen Prolog und einen Epilog. Das Buch scheint mit einer Moral (Bosheit ist kein Lebenszweck!) zu enden: Max und Moritz werden in einer Mühle gemahlen und schließlich von Gänsen aufgefressen. Doch die Reaktion auf die Nachricht von dem Tod der beiden hintertreibt die Moral ironisch (Wat geiht meck dat an!). Hier zeigt sich Wilhelm Buschs Hang zu düsteren Geschichten mit schwarzem Humor, der sich erkennbar durch sein gesamtes Werk zieht. Vorlagen für die graphische Ausgestaltung lieferten die norddeutschen Dörfer, in denen Busch sein Leben verbrachte, sowie andere Orte, die Wilhelm Busch bereiste. So lehnt sich das Aussehen der Mühle, in der Max und Moritz gemahlen werden, an die heute noch erhaltene Mühle von Ebergötzen an. Dem Schneidermeister Böck begegnete Busch während seines Aufenthalts in Wörgl.[1] Wie in vielen der Geschichten Buschs stehen auch hier die zahlreichen, vom Autor selbst gezeichneten Bilder in so enger Beziehung zum Text, dass das Werk oft als ein Vorläufer der modernen Comics angesehen wird.