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Blankenburg

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Eingeschlossen in einem mysteriösen und metaphysischen Gefängnis sucht ein Mann, der an einer seltsamen Krankheit leidet, die ihm das Lesen von Büchern und das Entschlüsseln der Zeichen der Welt unmöglich macht, Heilung in der Korrespondenz mit einer strahlenden Prinzessin, der Vestalin der literarischen Klassiker aller Zeiten. In sieben schwindelerregenden Briefen erzählt der „Illettore“ sein Leben als eine „scheinbare Todeserfahrung“. Die Erzählung verwandelt sich, Seite für Seite, in eine Therapie, um wieder Hoffnung und Vorstellungskraft zu finden, ein Weg, der ihm schließlich die Euphorie der Genesung schenkt. Dieses Buch, besessen von Büchern, ist ein intensives Seminar für unruhige und unvernünftige Leser, ein Reise in eine dunkle Mine, reich an strahlenden, facettenreichen und rätselhaften Sätzen und Bildern, wie kostbare Steine. Als halluzinierendes Experiment darüber, „wie weit man gehen kann, wenn man zu weit geht“, ist Burgers Geständnis auch – wie der kurze autobiografische Essay am Ende des Bandes offenbart – das einzigartige Dokument einer Erfahrung mit klinischer Depression, ein ironischer „Überlebensversuch in Prosa“, geschrieben gegen das Vergessen: „Der Schriftsteller vergisst niemals, er hegt ewig Groll.“

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Blankenburg, Hermann Burger

Sprache
Erscheinungsdatum
1986
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(Hardcover)
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Hermann Burger
Verlag
S.Fischer
Erscheinungsdatum
1986
Einband
Hardcover
ISBN10
3100096142
ISBN13
9783100096142
Reihe
Bewertung
4 von 5 Sternen
Beschreibung
Eingeschlossen in einem mysteriösen und metaphysischen Gefängnis sucht ein Mann, der an einer seltsamen Krankheit leidet, die ihm das Lesen von Büchern und das Entschlüsseln der Zeichen der Welt unmöglich macht, Heilung in der Korrespondenz mit einer strahlenden Prinzessin, der Vestalin der literarischen Klassiker aller Zeiten. In sieben schwindelerregenden Briefen erzählt der „Illettore“ sein Leben als eine „scheinbare Todeserfahrung“. Die Erzählung verwandelt sich, Seite für Seite, in eine Therapie, um wieder Hoffnung und Vorstellungskraft zu finden, ein Weg, der ihm schließlich die Euphorie der Genesung schenkt. Dieses Buch, besessen von Büchern, ist ein intensives Seminar für unruhige und unvernünftige Leser, ein Reise in eine dunkle Mine, reich an strahlenden, facettenreichen und rätselhaften Sätzen und Bildern, wie kostbare Steine. Als halluzinierendes Experiment darüber, „wie weit man gehen kann, wenn man zu weit geht“, ist Burgers Geständnis auch – wie der kurze autobiografische Essay am Ende des Bandes offenbart – das einzigartige Dokument einer Erfahrung mit klinischer Depression, ein ironischer „Überlebensversuch in Prosa“, geschrieben gegen das Vergessen: „Der Schriftsteller vergisst niemals, er hegt ewig Groll.“