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Elisabeth Christine und Friedrich der Große

Ein Frauenleben in Preußen

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Wie kaum ein anderes Jahrhundert liefert das 18. Jahrhundert vielfältige Formen von Frauenschicksalen: Die historisch überlieferten Beispiele aus dem galanten Rokoko reichen von der schändlichen Verstoßung von Frauen bis zu ihrer Inthronisierung als Kaiserin und Zarin. Als am 12. Juni 1733 die Ehe Friedrichs II. von Preußen und Elisabeth Christines (1715-1787), einer geborenen Prinzessin von Braunschweig-Bevern, in Dahlum, einem Lustschloß nach Versailler Vorbild, vollzogen wurde, begann vielleicht nicht eine der erregendsten, wohl aber eine der bizarrsten Ehegeschichten des europäischen Hochadels in dieser Epoche. Die menschlichen wie erotischen Besonderheiten ihres Mannes zwangen die Königin Elisabeth Christine ein Leben zwischen Pflichterfüllung und versagter Liebe zu führen, das den Rand der Tragik nicht nur streifte, sondern überschritt. Diese musisch begabte und so unpolitische Frau war dem Kronprinzen aus hochpolitischen Gründen aufgezwungen worden. Prinz Eugen, der edle Ritter in Wien war in die Intrige, die 1730 zur Heirat von Friedrich und Christine führte, ebenso verstrickt wie Friedrichs Vater, König Friedrich Wilhelm I., der Soldatenkönig. Friedrich hat den Zwang, der ihm damit angetan wurde, nie vergessen und vor allen anderen seine Frau dafür bestraft. Erst nach dem Tode des Königs im Jahre 1786 hat Elisabeth Christine zu der Freiheit menschlicher Existenz zurückgefunden, auf die auch eine Königin Anspruch hat.

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Elisabeth Christine und Friedrich der Große, Paul Noack

Sprache
Erscheinungsdatum
2001
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(Hardcover),
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Titel
Elisabeth Christine und Friedrich der Große
Untertitel
Ein Frauenleben in Preußen
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Paul Noack
Erscheinungsdatum
2001
Einband
Hardcover
Seitenzahl
238
ISBN10
3608942920
ISBN13
9783608942927
Reihe
Beschreibung
Wie kaum ein anderes Jahrhundert liefert das 18. Jahrhundert vielfältige Formen von Frauenschicksalen: Die historisch überlieferten Beispiele aus dem galanten Rokoko reichen von der schändlichen Verstoßung von Frauen bis zu ihrer Inthronisierung als Kaiserin und Zarin. Als am 12. Juni 1733 die Ehe Friedrichs II. von Preußen und Elisabeth Christines (1715-1787), einer geborenen Prinzessin von Braunschweig-Bevern, in Dahlum, einem Lustschloß nach Versailler Vorbild, vollzogen wurde, begann vielleicht nicht eine der erregendsten, wohl aber eine der bizarrsten Ehegeschichten des europäischen Hochadels in dieser Epoche. Die menschlichen wie erotischen Besonderheiten ihres Mannes zwangen die Königin Elisabeth Christine ein Leben zwischen Pflichterfüllung und versagter Liebe zu führen, das den Rand der Tragik nicht nur streifte, sondern überschritt. Diese musisch begabte und so unpolitische Frau war dem Kronprinzen aus hochpolitischen Gründen aufgezwungen worden. Prinz Eugen, der edle Ritter in Wien war in die Intrige, die 1730 zur Heirat von Friedrich und Christine führte, ebenso verstrickt wie Friedrichs Vater, König Friedrich Wilhelm I., der Soldatenkönig. Friedrich hat den Zwang, der ihm damit angetan wurde, nie vergessen und vor allen anderen seine Frau dafür bestraft. Erst nach dem Tode des Königs im Jahre 1786 hat Elisabeth Christine zu der Freiheit menschlicher Existenz zurückgefunden, auf die auch eine Königin Anspruch hat.