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Revolution und Filzläuse

Erzählungen

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Die DDR, das »erste Mal« oder das Pokalfinale zwischen dem 1. FC Union Berlin und Carl Zeiss Jena im Jahr ’68 – alles vergeht irgendwann und wird Erinnerung. Torsten Schulz schreibt über Zustände, Gefühle und Ereignisse, die einst Revolutionen waren und von denen man der Nachkommenschaft erzählen muss. Was tun, wenn man das erste Mal mit einer vietnamesischen Prostituierten erlebt hat und sich hinterher in sie verliebt? Was tun mit den Filzläusen, die einen da jucken? Was tun, wenn diese Frau sich scheinbar in Luft aufgelöst hat? Die Revolution kommt aus dem Osten, für Thomas jedenfalls. Nicole, seine Angebetete, ist hingegen mit einem Kerl aus den USA beschäftigt, der wie ein gealterter Che Guevara daherkommt. Erinnerungen an eine Zeit, als man mit Sex und Politik die Welt noch grundsätzlich verändern wollte. Die aber verändert sich geradezu von selbst. So stand zum Beispiel in den 50er Jahren an einem Feuermelder vor einer Ost-Berliner Kneipe der Vater des Erzählers mit seinen Kumpels herum, weil der Wirt die Halbstarken nicht reinlassen wollte. In den 90er Jahren ist der ›Feuermelder‹ eine Szenekneipe. Eine von vielen Erinnerungen, die zu merkwürdigen und doppelbödigen Geschichten geworden sind.

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Revolution und Filzläuse, Torsten Schulz

Sprache
Erscheinungsdatum
2008
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(Hardcover),
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Titel
Revolution und Filzläuse
Untertitel
Erzählungen
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Torsten Schulz
Verlag
Ullstein
Erscheinungsdatum
2008
Einband
Hardcover
Seitenzahl
157
ISBN10
3550078986
ISBN13
9783550078989
Reihe
Beschreibung
Die DDR, das »erste Mal« oder das Pokalfinale zwischen dem 1. FC Union Berlin und Carl Zeiss Jena im Jahr ’68 – alles vergeht irgendwann und wird Erinnerung. Torsten Schulz schreibt über Zustände, Gefühle und Ereignisse, die einst Revolutionen waren und von denen man der Nachkommenschaft erzählen muss. Was tun, wenn man das erste Mal mit einer vietnamesischen Prostituierten erlebt hat und sich hinterher in sie verliebt? Was tun mit den Filzläusen, die einen da jucken? Was tun, wenn diese Frau sich scheinbar in Luft aufgelöst hat? Die Revolution kommt aus dem Osten, für Thomas jedenfalls. Nicole, seine Angebetete, ist hingegen mit einem Kerl aus den USA beschäftigt, der wie ein gealterter Che Guevara daherkommt. Erinnerungen an eine Zeit, als man mit Sex und Politik die Welt noch grundsätzlich verändern wollte. Die aber verändert sich geradezu von selbst. So stand zum Beispiel in den 50er Jahren an einem Feuermelder vor einer Ost-Berliner Kneipe der Vater des Erzählers mit seinen Kumpels herum, weil der Wirt die Halbstarken nicht reinlassen wollte. In den 90er Jahren ist der ›Feuermelder‹ eine Szenekneipe. Eine von vielen Erinnerungen, die zu merkwürdigen und doppelbödigen Geschichten geworden sind.