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- 366 Seiten
- 13 Lesestunden
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Die Themen der Popkultur werden mit Techniken kombiniert, die an die alten Meister erinnern. Mark Ryden hat einen einzigartigen Stil geschaffen, der die traditionellen Grenzen zwischen hoher und niedriger Kunst verwischt. Seine Werke erregten erstmals in den 1990er Jahren Aufmerksamkeit, als er ein neues Genre der Malerei, „Pop Surrealismus“, einführte und eine Vielzahl von Anhängern hinter sich ließ. Er übertraf die ursprünglichen surrealistischen Strategien, indem er Themen wählte, die mit kultureller Konnotation aufgeladen sind. Rydens Vokabular reicht von kryptisch bis niedlich und bewegt sich auf einem schmalen Grat zwischen nostalgischem Klischee und verstörendem Archetyp. Verführt von seinen unendlich detaillierten und sorgfältig glasierten Oberflächen, wird der Betrachter mit der Gegenüberstellung von kindlicher Unschuld und den geheimnisvollen Tiefen der Seele konfrontiert. Eine subtile Unruhe durchdringt seine Gemälde; das Werk ist schmerzlich schön, da es auf dunklere psychische Inhalte unter der Oberfläche des kulturellen Kitsches hinweist. In Rydens Welt begegnen sich engelhafte Mädchen und seltsame, geheimnisvolle Figuren. Aufwendig geschnitzte Rahmen verleihen den Gemälden eine barocke Üppigkeit, die ihren rätselhaften Themen Gewicht verleiht. Komplex in seinem arcana und idiosynkratischen Thema kann Rydens Werk keinen Betrachter unberührt lassen.
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Mark Ryden. Pinxit, Mark Ryden
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2011
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- (Hardcover)
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- Titel
- Mark Ryden. Pinxit
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Mark Ryden
- Verlag
- Taschen
- Erscheinungsdatum
- 2011
- Einband
- Hardcover
- Seitenzahl
- 366
- ISBN13
- 9783836520669
- Reihe
- Schlagwörter
- Bewertung
- 4,7 von 5 Sternen
- Beschreibung
- Die Themen der Popkultur werden mit Techniken kombiniert, die an die alten Meister erinnern. Mark Ryden hat einen einzigartigen Stil geschaffen, der die traditionellen Grenzen zwischen hoher und niedriger Kunst verwischt. Seine Werke erregten erstmals in den 1990er Jahren Aufmerksamkeit, als er ein neues Genre der Malerei, „Pop Surrealismus“, einführte und eine Vielzahl von Anhängern hinter sich ließ. Er übertraf die ursprünglichen surrealistischen Strategien, indem er Themen wählte, die mit kultureller Konnotation aufgeladen sind. Rydens Vokabular reicht von kryptisch bis niedlich und bewegt sich auf einem schmalen Grat zwischen nostalgischem Klischee und verstörendem Archetyp. Verführt von seinen unendlich detaillierten und sorgfältig glasierten Oberflächen, wird der Betrachter mit der Gegenüberstellung von kindlicher Unschuld und den geheimnisvollen Tiefen der Seele konfrontiert. Eine subtile Unruhe durchdringt seine Gemälde; das Werk ist schmerzlich schön, da es auf dunklere psychische Inhalte unter der Oberfläche des kulturellen Kitsches hinweist. In Rydens Welt begegnen sich engelhafte Mädchen und seltsame, geheimnisvolle Figuren. Aufwendig geschnitzte Rahmen verleihen den Gemälden eine barocke Üppigkeit, die ihren rätselhaften Themen Gewicht verleiht. Komplex in seinem arcana und idiosynkratischen Thema kann Rydens Werk keinen Betrachter unberührt lassen.