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Sorla Flusskind

Ein fantastischer Roman

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  • 238 Seiten
  • 9 Lesestunden

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„Sorle-a-glach!“, dröhnte eine tiefe Stimme über den Fluss. Ein nacktes, braungebranntes Kind mit langen honigfarbenen Locken sprang zwischen den Ufersteinen auf und sprang ins Wasser. Es schwamm mit wilden Schlägen und tauchte keuchend neben der massigen Gestalt von Squompahin-laschres auf. „Hier. Essen!“ rief das Flusstrollweib und spuckte ein Häufchen durchgekauten Fisch hinein. Der Junge verzog das Gesicht. „Ich kann meinen Fisch selbst kauen! Ich bin doch kein Säugling!“ „Iss!“ Das Kind seufzte, leckte aber gehorsam den Fischbrei aus Laschres Handfläche und rannte dann wieder ans Wasser. Dort fischte es blitzschnell eine zappelnde Elritze und steckte sie in den Mund. „Fast schon so schnell wie Laschre bin ich“, murmelte er und verharrte dann regungslos. Aus der Ferne ertönte ein Ruf, gefolgt von einem zweiten. Es klang, als riefen Jäger einander zu. Plötzlich teilte sich das Ufergebüsch, und ein wild aussehender, großer Mann stolperte heraus, erschöpft und blutend. Er blickte ängstlich umher und sah das Kind. „Hilf mir!“, flüsterte er heiser.

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Sorla Flusskind, Amadeus Firgau

Sprache
Erscheinungsdatum
2014
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(Paperback)
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Untertitel
Ein fantastischer Roman
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Amadeus Firgau
Erscheinungsdatum
2014
Einband
Paperback
Seitenzahl
238
ISBN10
3956311450
ISBN13
9783956311451
Reihe
Schlagwörter
Belletristik, Fantasy
Beschreibung
„Sorle-a-glach!“, dröhnte eine tiefe Stimme über den Fluss. Ein nacktes, braungebranntes Kind mit langen honigfarbenen Locken sprang zwischen den Ufersteinen auf und sprang ins Wasser. Es schwamm mit wilden Schlägen und tauchte keuchend neben der massigen Gestalt von Squompahin-laschres auf. „Hier. Essen!“ rief das Flusstrollweib und spuckte ein Häufchen durchgekauten Fisch hinein. Der Junge verzog das Gesicht. „Ich kann meinen Fisch selbst kauen! Ich bin doch kein Säugling!“ „Iss!“ Das Kind seufzte, leckte aber gehorsam den Fischbrei aus Laschres Handfläche und rannte dann wieder ans Wasser. Dort fischte es blitzschnell eine zappelnde Elritze und steckte sie in den Mund. „Fast schon so schnell wie Laschre bin ich“, murmelte er und verharrte dann regungslos. Aus der Ferne ertönte ein Ruf, gefolgt von einem zweiten. Es klang, als riefen Jäger einander zu. Plötzlich teilte sich das Ufergebüsch, und ein wild aussehender, großer Mann stolperte heraus, erschöpft und blutend. Er blickte ängstlich umher und sah das Kind. „Hilf mir!“, flüsterte er heiser.