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Samuel Beckett: eine Biographie

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Samuel Beckett, einer der einflussreichsten Autoren des 20. Jahrhunderts, erlangte weltweite Berühmtheit erst spät, mit der Pariser Uraufführung von En attendant Godot 1953. Geboren 1906, studierte er in Dublin und Paris, wo er James Joyce begegnete. Sein erster Erzählband erschien 1934, und drei Jahre später verließ er Irland für immer und zog nach Paris, aus dem ihn die deutsche Besatzung vorübergehend vertrieb. Verlage zögerten, seine Werke zu veröffentlichen, bis der Erfolg von Godot sowohl diesen als auch seine finanziellen Schwierigkeiten beendete. Beckett kämpfte sein Leben lang um eine Verfassung, die ihm das Schreiben ermöglichte. James Knowlson, der das Beckett-Archiv in Reading aufbaute, forschte über dreißig Jahre zu Becketts Werk und war mehr als zwanzig Jahre mit ihm befreundet. Ein halbes Jahr vor Becketts Tod autorisierte dieser Knowlsons Biographieprojekt, da er ihn als denjenigen ansah, der sein Werk am besten kennt. Knowlson brachte viele unbekannte Aspekte von Becketts Leben ans Licht, darunter den Zugang zu seinen Tagebüchern von 1936/37. Mit seinem umfassenden Wissen zeigt er, wie Becketts spätere Werke, trotz biographischer Anspielungen, in seinem Leben und Denken verwurzelt sind. Fünf Jahre nach der englischen Erstveröffentlichung erscheint Knowlsons definitive Biographie im Suhrkamp Verlag, der Becketts Werk seit einem halben Jahrhundert in vielen Ausgaben herausgibt.

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Samuel Beckett: eine Biographie, James Knowlson

Sprache
Erscheinungsdatum
2001
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(Hardcover)
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
James Knowlson
Verlag
Suhrkamp
Erscheinungsdatum
2001
Einband
Hardcover
Seitenzahl
1114
ISBN10
3518412213
ISBN13
9783518412213
Reihe
Originaltitel
Damned to fame - the life of Samuel Beckett
Bewertung
4,65 von 5 Sternen
Beschreibung
Samuel Beckett, einer der einflussreichsten Autoren des 20. Jahrhunderts, erlangte weltweite Berühmtheit erst spät, mit der Pariser Uraufführung von En attendant Godot 1953. Geboren 1906, studierte er in Dublin und Paris, wo er James Joyce begegnete. Sein erster Erzählband erschien 1934, und drei Jahre später verließ er Irland für immer und zog nach Paris, aus dem ihn die deutsche Besatzung vorübergehend vertrieb. Verlage zögerten, seine Werke zu veröffentlichen, bis der Erfolg von Godot sowohl diesen als auch seine finanziellen Schwierigkeiten beendete. Beckett kämpfte sein Leben lang um eine Verfassung, die ihm das Schreiben ermöglichte. James Knowlson, der das Beckett-Archiv in Reading aufbaute, forschte über dreißig Jahre zu Becketts Werk und war mehr als zwanzig Jahre mit ihm befreundet. Ein halbes Jahr vor Becketts Tod autorisierte dieser Knowlsons Biographieprojekt, da er ihn als denjenigen ansah, der sein Werk am besten kennt. Knowlson brachte viele unbekannte Aspekte von Becketts Leben ans Licht, darunter den Zugang zu seinen Tagebüchern von 1936/37. Mit seinem umfassenden Wissen zeigt er, wie Becketts spätere Werke, trotz biographischer Anspielungen, in seinem Leben und Denken verwurzelt sind. Fünf Jahre nach der englischen Erstveröffentlichung erscheint Knowlsons definitive Biographie im Suhrkamp Verlag, der Becketts Werk seit einem halben Jahrhundert in vielen Ausgaben herausgibt.