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Le Parrain

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Le célèbre roman de Mario Puzo, Le Parrain, explore l'univers complexe de la mafia à travers l'histoire de Don Corleone, le chef des chefs. Son influence s'étend des forces de l'ordre aux magnats de la finance, révélant les liens entre crime organisé et pouvoir. Ce récit captivant met en lumière les relations familiales et les secrets qui régissent le monde du crime, tout en dépeignant la guerre sanglante entre le clan Corleone et d'autres familles mafieuses. Don Corleone, craint même par les plus puissants, tire les ficelles d'un réseau de contrebandiers, d'extorqueurs et de joueurs, où la loi et la vengeance s'entrelacent. Face à la criminalité organisée, alimentée par des fonds illicites issus du trafic de drogue et exploitant le système bancaire, la lutte est ardue. Les mafieux agissent selon le principe de "c'est notre affaire". Ce roman, devenu classique de la littérature américaine des années 60, illustre avec force les mots de Balzac : derrière chaque grande richesse se cache un crime.

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Le Parrain, Mario Puzo

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Erscheinungsdatum
1970
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(Hardcover)
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Ausgezeichnet
6293 Bewertung

Im Zentrum steht die Familie Corleone, allen voran Don Vito Corleone. Puzo zeichnet ihn nicht als reinen Schurken, sondern als Patriarchen mit einem eigenen Moralkodex. Genau das macht die Geschichte so ambivalent. Man versteht seine Entscheidungen, selbst wenn man sie moralisch ablehnt. Gewalt ist allgegenwärtig, aber selten Selbstzweck. Sie ist Mittel zum Erhalt von Ordnung, zumindest aus Sicht der Figuren. Besonders stark ist der Generationenwechsel. Michael Corleones Entwicklung vom distanzierten Außenseiter zum kompromisslosen Nachfolger ist der emotionale Kern des Romans. Dieser Wandel geschieht schleichend, beinahe unmerklich und wirkt gerade deshalb so erschreckend glaubwürdig. Puzo zeigt, wie Macht korrumpiert, ohne je mit dem moralischen Zeigefinger zu arbeiten. Stilistisch ist Der Pate klar, direkt und sehr zugänglich. Puzo schreibt schnörkellos, fast nüchtern, was die Brutalität vieler Szenen umso stärker wirken lässt. Manche Nebenhandlungen wirken heute etwas aus der Zeit gefallen, bremsen den Roman aber kaum aus. Am Ende bleibt ein Buch, das fasziniert und verstört zugleich. Der Pate romantisiert das Verbrechen nicht, aber er erklärt seine Mechanismen mit beunruhigender Klarheit. Ein Klassiker, der nicht nur wegen seiner Popkultur-Wirkung Bestand hat.