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Das Aquarium

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  • 335 Seiten
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June ist jung, schön und gelähmt. Seit dem Tag, an dem sie in die gläserne Wohnung gegenüber einzog, ist Barry elektrisiert und schaut ihr fasziniert beim Leben zu. Aus dem Halbdunkel seiner selbstgewählten Einsamkeit beobachtet er, wie sie schreibt, schläft, ißt, und bewundert ihren Mut, ein Leben ohne fremde Hilfe zu meistern. Er wünscht sich, ihr beizustehen, aber als sie ihn tatsächlich braucht, versagt er. Und dann schreibt sie in dicken roten Buchstaben ihre E-Mail-Adresse an die Wand. Als er sich meldet, bestürmt sie ihn mit Fragen, nennt ihn ihren „unsichtbaren Freund“ und erzählt ihm die Geschichte ihres Lebens - es ist die Geschichte einer außergewöhnlichen erotischen Obsession. Schritt für Schritt entführt sie ihn in eine Welt, in der sich Phantasie und Wirklichkeit zu einem bizarren Spiel vermischen. Bis aus dem Spiel tödlicher Ernst wird. Nicht ist so, wie es scheint, und nichts bleibt so, wie es war. Aus einer an die Grenzen gehenden erotisch-voyeuristischen amour fou wird die Geschichte eines gemeinen Betrugs, aus tiefer Einsamkeit eine über alle Schmerzen triumphierende Liebe. Virtuos im Ton entführt dieses fesselnde Stück Literatur in die immer dramatischeren Wendungen eines schwindelerregenden Pas de deux der Gefühle - und läßt uns atemlos zurück.

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Das Aquarium, Thommie Bayer

Sprache
Erscheinungsdatum
2002
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(Hardcover)
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Thommie Bayer
Verlag
Eichborn
Erscheinungsdatum
2002
Einband
Hardcover
Seitenzahl
335
ISBN10
3821808950
ISBN13
9783821808956
Reihe
Bewertung
3,65 von 5 Sternen
Beschreibung
June ist jung, schön und gelähmt. Seit dem Tag, an dem sie in die gläserne Wohnung gegenüber einzog, ist Barry elektrisiert und schaut ihr fasziniert beim Leben zu. Aus dem Halbdunkel seiner selbstgewählten Einsamkeit beobachtet er, wie sie schreibt, schläft, ißt, und bewundert ihren Mut, ein Leben ohne fremde Hilfe zu meistern. Er wünscht sich, ihr beizustehen, aber als sie ihn tatsächlich braucht, versagt er. Und dann schreibt sie in dicken roten Buchstaben ihre E-Mail-Adresse an die Wand. Als er sich meldet, bestürmt sie ihn mit Fragen, nennt ihn ihren „unsichtbaren Freund“ und erzählt ihm die Geschichte ihres Lebens - es ist die Geschichte einer außergewöhnlichen erotischen Obsession. Schritt für Schritt entführt sie ihn in eine Welt, in der sich Phantasie und Wirklichkeit zu einem bizarren Spiel vermischen. Bis aus dem Spiel tödlicher Ernst wird. Nicht ist so, wie es scheint, und nichts bleibt so, wie es war. Aus einer an die Grenzen gehenden erotisch-voyeuristischen amour fou wird die Geschichte eines gemeinen Betrugs, aus tiefer Einsamkeit eine über alle Schmerzen triumphierende Liebe. Virtuos im Ton entführt dieses fesselnde Stück Literatur in die immer dramatischeren Wendungen eines schwindelerregenden Pas de deux der Gefühle - und läßt uns atemlos zurück.