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Die zweitbeste Wirtschaft

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  • 333 Seiten
  • 12 Lesestunden

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Wachstum, Wachstum über alles. Haben wir es nicht schon herrlich weit gebracht? Heute besitzen mehr als 85 Prozent aller Haushalte einen Kühlschrank, 15 Prozent dazu eine Tiefkühltruhe und über 60 Prozent eine elektrische Waschmaschine. Rund 75 Prozent der Haushalte haben ein Fernsehgerät und fast 35 Prozent ein Telefon; mehr als 45 Prozent leisten sich ein eigenes Auto. Von 1950 bis 1970 ist das Volkseinkommen in der Bundesrepublik je Einwohner auf das Viereinhalbfache gewachsen. Berücksichtigt man die inzwischen eingetretenen Preissteigerungen, könnte man sagen, unser Lebensstandard ist heute dreimal so hoch wie 1950. Aber sind wir deshalb auch dreimal so "glücklich"? Zum offiziellen Wechselkurs umgerechnet war 1969 das Durchschnittseinkommen in den USA etwa zweimal so groß wie bei uns. Sind die Amerikaner deshalb auch doppelt so "glücklich" wie wir? So mathematisch kann man die Rechnung selbstverständlich nicht aufmachen. Aber irgendwie haben doch viele oder die meisten von uns das Gefühl, dass die Steigerung von Einkommen und Lebensstandard uns kein entsprechendes Mehr an Glück, an Zufriedenheit beschert hat.

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Die zweitbeste Wirtschaft, Gerd Grope

Sprache
Erscheinungsdatum
1970
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(Hardcover)
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Titel
Die zweitbeste Wirtschaft
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Gerd Grope
Erscheinungsdatum
1970
Einband
Hardcover
Seitenzahl
333
ISBN10
3409690026
ISBN13
9783409690027
Reihe
Beschreibung
Wachstum, Wachstum über alles. Haben wir es nicht schon herrlich weit gebracht? Heute besitzen mehr als 85 Prozent aller Haushalte einen Kühlschrank, 15 Prozent dazu eine Tiefkühltruhe und über 60 Prozent eine elektrische Waschmaschine. Rund 75 Prozent der Haushalte haben ein Fernsehgerät und fast 35 Prozent ein Telefon; mehr als 45 Prozent leisten sich ein eigenes Auto. Von 1950 bis 1970 ist das Volkseinkommen in der Bundesrepublik je Einwohner auf das Viereinhalbfache gewachsen. Berücksichtigt man die inzwischen eingetretenen Preissteigerungen, könnte man sagen, unser Lebensstandard ist heute dreimal so hoch wie 1950. Aber sind wir deshalb auch dreimal so "glücklich"? Zum offiziellen Wechselkurs umgerechnet war 1969 das Durchschnittseinkommen in den USA etwa zweimal so groß wie bei uns. Sind die Amerikaner deshalb auch doppelt so "glücklich" wie wir? So mathematisch kann man die Rechnung selbstverständlich nicht aufmachen. Aber irgendwie haben doch viele oder die meisten von uns das Gefühl, dass die Steigerung von Einkommen und Lebensstandard uns kein entsprechendes Mehr an Glück, an Zufriedenheit beschert hat.