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Der Fetzen

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»Ich war einer von ihnen, aber ich war nicht tot.« Der Terroranschlag auf Charlie Hebdo teilt das Leben von Philippe Lançon unwiderruflich in zwei Hälften. In eindringlicher Prosa verarbeitet Lançon seine Erlebnisse und sucht seinen Weg zurück in ein Leben ohne Normalität. Als er an einem Januarmorgen spontan die Redaktion besucht, ahnt er nicht, dass eine Katastrophe bevorsteht. Während einer Besprechung stürmen maskierte Attentäter das Gebäude. Die meisten seiner Freunde sterben, und Lançon wird schwer verletzt. Seine Pläne, als Gastdozent nach Princeton zu gehen, zerbrechen, und er muss seine Querflöte, die er nicht mehr spielen kann, verschenken. Stattdessen erträgt er siebzehn Gesichtsoperationen und versucht, seine Identität neu zu formen. So wie das Attentat Frankreich in ein Davor und Danach spaltet, zerreißt es auch Lançons Leben. In seiner literarischen Auseinandersetzung mit seinen Traumata zeigt der Autor eindrucksvoll, wie Geist und Körper nach einer unsagbaren Erfahrung ihren Weg zurück ins Leben finden. Das Buch erhielt mehrere Preise, darunter den Prix Femina und den Prix Spécial Renaudot, und wurde von Kritikern als Meisterwerk, ehrlich und intim beschrieben. Es gilt als ein reicher literarischer Bericht über eine schreckliche Erfahrung und ein Zeugnis von Empfindsamkeit und Menschlichkeit.

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Der Fetzen, Philippe Lançon

Sprache
Erscheinungsdatum
2019
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(Hardcover)
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Philippe Lançon
Verlag
Tropen
Erscheinungsdatum
2019
Einband
Hardcover
ISBN10
3608504230
ISBN13
9783608504231
Reihe
Bewertung
4,15 von 5 Sternen
Beschreibung
»Ich war einer von ihnen, aber ich war nicht tot.« Der Terroranschlag auf Charlie Hebdo teilt das Leben von Philippe Lançon unwiderruflich in zwei Hälften. In eindringlicher Prosa verarbeitet Lançon seine Erlebnisse und sucht seinen Weg zurück in ein Leben ohne Normalität. Als er an einem Januarmorgen spontan die Redaktion besucht, ahnt er nicht, dass eine Katastrophe bevorsteht. Während einer Besprechung stürmen maskierte Attentäter das Gebäude. Die meisten seiner Freunde sterben, und Lançon wird schwer verletzt. Seine Pläne, als Gastdozent nach Princeton zu gehen, zerbrechen, und er muss seine Querflöte, die er nicht mehr spielen kann, verschenken. Stattdessen erträgt er siebzehn Gesichtsoperationen und versucht, seine Identität neu zu formen. So wie das Attentat Frankreich in ein Davor und Danach spaltet, zerreißt es auch Lançons Leben. In seiner literarischen Auseinandersetzung mit seinen Traumata zeigt der Autor eindrucksvoll, wie Geist und Körper nach einer unsagbaren Erfahrung ihren Weg zurück ins Leben finden. Das Buch erhielt mehrere Preise, darunter den Prix Femina und den Prix Spécial Renaudot, und wurde von Kritikern als Meisterwerk, ehrlich und intim beschrieben. Es gilt als ein reicher literarischer Bericht über eine schreckliche Erfahrung und ein Zeugnis von Empfindsamkeit und Menschlichkeit.