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Ende der Hypnose

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  • 125 Seiten
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Dreißig Jahre nach dem Einzug digitaler Technik in unsere Wohnzimmer sind wir noch immer von der kollektiven Hypnose betroffen, die Marshall McLuhan als Folge eines neuen Mediums beschrieb. Kritiker der Digitalisierung werden oft als konservativ abgetan, obwohl Kritik notwendig ist, um den monopolistischen Rahmen großer Konzerne wie Google, Apple und Microsoft zu hinterfragen. Diese Unternehmen beeinflussen das Bewusstsein einer verunsicherten Öffentlichkeit, die sich bereitwillig ausbeuten lässt. Die Akzeptanz dieser Entwicklung wird als „alternativlos“ betrachtet. Die Analysen in 'Ende der Hypnose' richten sich gegen die Komplizenschaft mit technokratischen Tendenzen und streben eine neue Form der Kritik an, die die Gegenwart an ihren eigenen Ansprüchen auf Freiheit und Authentizität misst. Das Buch als materielles Objekt wird dabei als Ort der Reflexion und als Gegenmacht zu konformistischen digitalen Techniken hervorgehoben. Die Kritik umfasst die freiwillige Unterwerfung unter Werbeimperative, Selbstvermarktung, den Verlust sprachlicher Sensibilität und den Gehorsam von Universitätslehrern gegenüber kommerzieller Auftragsforschung. Auch die unreflektierte Akzeptanz betriebswirtschaftlicher Begriffe wird thematisiert. Die aktuelle Urheberrechtsdebatte wird als Symptom einer Krise verstanden, in der produktive Subjektivität in die Defensive gedrängt wird, obwohl sie für Fortschritt unerlässlich bleibt.

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Ende der Hypnose, Roland Reuß

Sprache
Erscheinungsdatum
2012
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(Paperback),
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Titel
Ende der Hypnose
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Roland Reuß
Erscheinungsdatum
2012
Einband
Paperback
Seitenzahl
125
ISBN10
386600141x
ISBN13
9783866001411
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Bewertung
3,5 von 5 Sternen
Beschreibung
Dreißig Jahre nach dem Einzug digitaler Technik in unsere Wohnzimmer sind wir noch immer von der kollektiven Hypnose betroffen, die Marshall McLuhan als Folge eines neuen Mediums beschrieb. Kritiker der Digitalisierung werden oft als konservativ abgetan, obwohl Kritik notwendig ist, um den monopolistischen Rahmen großer Konzerne wie Google, Apple und Microsoft zu hinterfragen. Diese Unternehmen beeinflussen das Bewusstsein einer verunsicherten Öffentlichkeit, die sich bereitwillig ausbeuten lässt. Die Akzeptanz dieser Entwicklung wird als „alternativlos“ betrachtet. Die Analysen in 'Ende der Hypnose' richten sich gegen die Komplizenschaft mit technokratischen Tendenzen und streben eine neue Form der Kritik an, die die Gegenwart an ihren eigenen Ansprüchen auf Freiheit und Authentizität misst. Das Buch als materielles Objekt wird dabei als Ort der Reflexion und als Gegenmacht zu konformistischen digitalen Techniken hervorgehoben. Die Kritik umfasst die freiwillige Unterwerfung unter Werbeimperative, Selbstvermarktung, den Verlust sprachlicher Sensibilität und den Gehorsam von Universitätslehrern gegenüber kommerzieller Auftragsforschung. Auch die unreflektierte Akzeptanz betriebswirtschaftlicher Begriffe wird thematisiert. Die aktuelle Urheberrechtsdebatte wird als Symptom einer Krise verstanden, in der produktive Subjektivität in die Defensive gedrängt wird, obwohl sie für Fortschritt unerlässlich bleibt.