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Tumult

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  • 286 Seiten
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Nach einem halben Jahrhundert der Abwesenheit erwartet man Überraschungen. Hans Magnus Enzensberger begibt sich auf dieses Abenteuer, angestoßen durch einen zufälligen Kellerfund, der ihn mit seiner Vergangenheit konfrontiert. 1963 reist er erstmals nach Russland und wird unerwartet Gast auf Chruschtschows Datscha in Gagra, was zu einem präzisen Porträt des Politikers und der sowjetischen „Tauwetter“-Politik führt. Drei Jahre später durchquert Enzensberger die UdSSR von Süden bis Sibirien, was den Beginn seiner komplexen Beziehung zu seiner zweiten, russischen Frau markiert. In den Jahren 1968/1969 erlebt der Dichter eine Phase politischen und privaten Tumults. Während des Vietnam-Kriegs folgt er einer Einladung an die Wesleyan University, aber die Revolution in Kuba zieht ihn bald zurück. Die Fraktionskämpfe der außerparlamentarischen Opposition in Berlin sind nicht weit entfernt, und der Dichter wird auch dort aktiv. Mit einem zeitlichen Abstand von 50 Jahren reflektiert der alte Enzensberger über den jungen, was in einem lebhaften Streitgespräch mündet. Ein abschließendes Kapitel mit dem Titel „Danach“ widmet sich dem Abschied von den politischen und privaten Obsessionen der 60er Jahre und gedenkt der Verlierer und der ihm Nahestehenden. Gewidmet ist das Werk den „Verschwundenen“.

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Tumult, Hans Magnus Enzensberger

Sprache
Erscheinungsdatum
2014
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(Hardcover)
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Titel
Tumult
Sprache
Deutsch
Verlag
Suhrkamp
Erscheinungsdatum
2014
Einband
Hardcover
Seitenzahl
286
ISBN10
3518424645
ISBN13
9783518424643
Reihe
Schlagwörter
Deutschland
Bewertung
3,4 von 5 Sternen
Beschreibung
Nach einem halben Jahrhundert der Abwesenheit erwartet man Überraschungen. Hans Magnus Enzensberger begibt sich auf dieses Abenteuer, angestoßen durch einen zufälligen Kellerfund, der ihn mit seiner Vergangenheit konfrontiert. 1963 reist er erstmals nach Russland und wird unerwartet Gast auf Chruschtschows Datscha in Gagra, was zu einem präzisen Porträt des Politikers und der sowjetischen „Tauwetter“-Politik führt. Drei Jahre später durchquert Enzensberger die UdSSR von Süden bis Sibirien, was den Beginn seiner komplexen Beziehung zu seiner zweiten, russischen Frau markiert. In den Jahren 1968/1969 erlebt der Dichter eine Phase politischen und privaten Tumults. Während des Vietnam-Kriegs folgt er einer Einladung an die Wesleyan University, aber die Revolution in Kuba zieht ihn bald zurück. Die Fraktionskämpfe der außerparlamentarischen Opposition in Berlin sind nicht weit entfernt, und der Dichter wird auch dort aktiv. Mit einem zeitlichen Abstand von 50 Jahren reflektiert der alte Enzensberger über den jungen, was in einem lebhaften Streitgespräch mündet. Ein abschließendes Kapitel mit dem Titel „Danach“ widmet sich dem Abschied von den politischen und privaten Obsessionen der 60er Jahre und gedenkt der Verlierer und der ihm Nahestehenden. Gewidmet ist das Werk den „Verschwundenen“.