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Caroline Schlegel-Schelling : das Wagnis der Freiheit

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  • 287 Seiten
  • 11 Lesestunden

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Caroline Michaelis-Böhmer-Schlegel-Schelling war der weibliche Mittelpunkt des frühromantischen Kreises in Jena. In ihren Ehen mit August Wilhelm Schlegel und dem Philosophen Friedrich Wilhelm Schelling lebte sie ein Leben, das gelebte Literatur und Freiheit vereinte. Ihre außergewöhnliche Vorgeschichte beginnt als Professorentochter an der Göttinger Universität, umgeben von bedeutenden Vertretern der deutschen Aufklärung. Nach dem frühen Tod ihres ersten Mannes stürzt sie sich in das Abenteuer der Mainzer Republik und nimmt die Freiheitsparolen wörtlich, auch für ihr eigenes Leben, was sie „nie bejammert“. In einer Zeit des Wandels folgt sie ihrem eigenen Lebensgesetz. Die „jungen Wilden“ der Literatur um 1800 suchen nach neuen Dichtungen und Lebensmodellen, während Caroline, deren Leben ihr Werk ist, anscheinend schon immer das schöpferische Gesetz kannte. Als die anfängliche Euphorie der Revolution in Ernüchterung umschlägt, wächst die Sehnsucht nach Rückkehr zu den elementaren Werten, wo die Freiheit der Phantasie und des Geistes bewahrt bleibt. Sabine Appel schildert das Leben dieser faszinierenden Frau, die traditionelle Rollenbilder hinter sich lässt und ihr Leben frei, unzeitgemäß und intensiv gestaltet.

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Caroline Schlegel-Schelling : das Wagnis der Freiheit, Sabine Appel

Sprache
Erscheinungsdatum
2013
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(Hardcover)
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Titel
Caroline Schlegel-Schelling : das Wagnis der Freiheit
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Sabine Appel
Verlag
Beck
Erscheinungsdatum
2013
Einband
Hardcover
Seitenzahl
287
ISBN10
3406646263
ISBN13
9783406646263
Reihe
Beschreibung
Caroline Michaelis-Böhmer-Schlegel-Schelling war der weibliche Mittelpunkt des frühromantischen Kreises in Jena. In ihren Ehen mit August Wilhelm Schlegel und dem Philosophen Friedrich Wilhelm Schelling lebte sie ein Leben, das gelebte Literatur und Freiheit vereinte. Ihre außergewöhnliche Vorgeschichte beginnt als Professorentochter an der Göttinger Universität, umgeben von bedeutenden Vertretern der deutschen Aufklärung. Nach dem frühen Tod ihres ersten Mannes stürzt sie sich in das Abenteuer der Mainzer Republik und nimmt die Freiheitsparolen wörtlich, auch für ihr eigenes Leben, was sie „nie bejammert“. In einer Zeit des Wandels folgt sie ihrem eigenen Lebensgesetz. Die „jungen Wilden“ der Literatur um 1800 suchen nach neuen Dichtungen und Lebensmodellen, während Caroline, deren Leben ihr Werk ist, anscheinend schon immer das schöpferische Gesetz kannte. Als die anfängliche Euphorie der Revolution in Ernüchterung umschlägt, wächst die Sehnsucht nach Rückkehr zu den elementaren Werten, wo die Freiheit der Phantasie und des Geistes bewahrt bleibt. Sabine Appel schildert das Leben dieser faszinierenden Frau, die traditionelle Rollenbilder hinter sich lässt und ihr Leben frei, unzeitgemäß und intensiv gestaltet.