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Bullshit nights : die Geschichte mit meinem Vater

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Nach Jahren trifft Nick seinen Vater in einem Obdachlosenheim wieder, in dem er selbst arbeitet. Der Vater, ein gescheiterter Autoverkäufer, Möchtegern-Literat und Alkoholiker, hat ein Leben voller Enttäuschungen hinter sich. Nicks Mutter hatte früh das Weite gesucht, was Nick dazu brachte, die düsteren Seiten von Boston zu erleben. Der Kontakt zu seinem Vater war sporadisch und geprägt von distanzierten Briefen, die die Illusion einer heilen Welt aufrechterhielten. Nick, der sich von seinem Vater wegschreibt, dokumentiert eine komplexe Hassliebe. Während in den USA viele Autoren ihre problematischen Kindheiten aufarbeiten, führt Nick einen verzweifelten inneren Kampf. Er, als Sozialarbeiter, erkennt die Unfähigkeit, seinem eigenen Vater zu helfen, und wird selbst zur tragischen Figur. Besonders eindringlich ist die Szene, in der er seinen Vater einsam auf der Straße sieht, ohne ihn einzuladen. Nick ist sich der ererbten Anlagen bewusst und fürchtet, in denselben Strudel zu geraten. Das Werk thematisiert die gesellschaftliche Kälte gegenüber Obdachlosen und stellt die Frage nach Verantwortung und Mitgefühl: "Wenn nicht du für deinen Vater verantwortlich bist, wer dann?" Diese Erkenntnis bildet das Herzstück von Nicks Erinnerungswerk.

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Bullshit nights : die Geschichte mit meinem Vater, Nick Flynn

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Erscheinungsdatum
2006
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(Paperback),
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Titel
Bullshit nights : die Geschichte mit meinem Vater
Sprache
Englisch, Deutsch
Autor*innen
Nick Flynn
Verlag
Piper
Erscheinungsdatum
2006
Einband
Paperback
Seitenzahl
336
ISBN10
3492247628
ISBN13
9783492247627
Reihe
Originaltitel
Another bullshit night in Suck City
Bewertung
3,75 von 5 Sternen
Beschreibung
Nach Jahren trifft Nick seinen Vater in einem Obdachlosenheim wieder, in dem er selbst arbeitet. Der Vater, ein gescheiterter Autoverkäufer, Möchtegern-Literat und Alkoholiker, hat ein Leben voller Enttäuschungen hinter sich. Nicks Mutter hatte früh das Weite gesucht, was Nick dazu brachte, die düsteren Seiten von Boston zu erleben. Der Kontakt zu seinem Vater war sporadisch und geprägt von distanzierten Briefen, die die Illusion einer heilen Welt aufrechterhielten. Nick, der sich von seinem Vater wegschreibt, dokumentiert eine komplexe Hassliebe. Während in den USA viele Autoren ihre problematischen Kindheiten aufarbeiten, führt Nick einen verzweifelten inneren Kampf. Er, als Sozialarbeiter, erkennt die Unfähigkeit, seinem eigenen Vater zu helfen, und wird selbst zur tragischen Figur. Besonders eindringlich ist die Szene, in der er seinen Vater einsam auf der Straße sieht, ohne ihn einzuladen. Nick ist sich der ererbten Anlagen bewusst und fürchtet, in denselben Strudel zu geraten. Das Werk thematisiert die gesellschaftliche Kälte gegenüber Obdachlosen und stellt die Frage nach Verantwortung und Mitgefühl: "Wenn nicht du für deinen Vater verantwortlich bist, wer dann?" Diese Erkenntnis bildet das Herzstück von Nicks Erinnerungswerk.