Gratis Versand ab 14,99 €. Mehr Infos.
Bookbot

Im selben Boot

Versuch über die Hyperpolitik

Autor*innen

Buchbewertung

Mehr zum Buch

Peter Sloterdijk mischt sich mit seinem fulminanten Essay zur Hyperpolitik ein, und zwar auf eigen- und einzigartige Weise. Er entwirft eine Dreistadientheorie der Gattungsgeschichte am Leitbild der Schiffahrtsmetaphorik. Die erste Periode läßt sich unter das Symbol von Flößen fassen, auf denen kleine Menschengruppen durch riesenhafte Zeiträume driften, die zweite als Weltalter der Küstenschiffahrt mit Staats - Galeeren und Herrschaftsfregatten und die dritte, gegenwärtige als ära der Super - Fähren, die durch ein Meer von Ertrinkenden hindurchziehen. Die Kunst des Möglichen in unsrem Zeitalter läßt sich nicht mehr als Politik definieren, sondern nur noch als Hyperpolitik - den Hyperhorden der Gegenwart kommt, wenn überhaupt, nur noch eine Hyperpolitik bei. Doch diese leidet bisher an zwei Fehlern: Alle Versuche, die Kommune im Großen, also auf Weltgesellschaftsebene, herzustellen, führen in Totalitarismen und die Vernachlässigung der kleinen Einheiten innerhalb der weltumspannenden Zivilisation in psychopathologische Sackgassen. Daher ist künftige Politik für Sloterdijk in eine Situation gesetzt, in der nicht nur Groß und Klein neu konfiguriert werden muß, sondern auch Alt und Neu.

Buchkauf

Im selben Boot, Peter Sloterdijk

Sprache
Erscheinungsdatum
1995
product-detail.submit-box.info.binding
(Paperback)
Wir benachrichtigen dich per E-Mail.

Lieferung

  • Gratis Versand ab 14,99 € in ganz Deutschland! Mehr Infos.

Zahlungsmethoden

3,9
Sehr gut
27 Bewertung

Hier könnte deine Bewertung stehen.

Titel
Im selben Boot
Untertitel
Versuch über die Hyperpolitik
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Peter Sloterdijk
Verlag
Suhrkamp
Erscheinungsdatum
1995
Einband
Paperback
Seitenzahl
80
ISBN10
3518389475
ISBN13
9783518389478
Reihe
Originaltitel
Im selben Boot. Versuch über die Hyperpolitik.
Bewertung
3,9 von 5 Sternen
Beschreibung
Peter Sloterdijk mischt sich mit seinem fulminanten Essay zur Hyperpolitik ein, und zwar auf eigen- und einzigartige Weise. Er entwirft eine Dreistadientheorie der Gattungsgeschichte am Leitbild der Schiffahrtsmetaphorik. Die erste Periode läßt sich unter das Symbol von Flößen fassen, auf denen kleine Menschengruppen durch riesenhafte Zeiträume driften, die zweite als Weltalter der Küstenschiffahrt mit Staats - Galeeren und Herrschaftsfregatten und die dritte, gegenwärtige als ära der Super - Fähren, die durch ein Meer von Ertrinkenden hindurchziehen. Die Kunst des Möglichen in unsrem Zeitalter läßt sich nicht mehr als Politik definieren, sondern nur noch als Hyperpolitik - den Hyperhorden der Gegenwart kommt, wenn überhaupt, nur noch eine Hyperpolitik bei. Doch diese leidet bisher an zwei Fehlern: Alle Versuche, die Kommune im Großen, also auf Weltgesellschaftsebene, herzustellen, führen in Totalitarismen und die Vernachlässigung der kleinen Einheiten innerhalb der weltumspannenden Zivilisation in psychopathologische Sackgassen. Daher ist künftige Politik für Sloterdijk in eine Situation gesetzt, in der nicht nur Groß und Klein neu konfiguriert werden muß, sondern auch Alt und Neu.