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- 490 Seiten
- 18 Lesestunden
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Ein Gebiet, das lange als dunkel und beunruhigend galt, mit einer Vergangenheit voller Widersprüche: Colin Thubron, einer der bedeutendsten Reiseautoren, hat dieses weite Land an der Schwelle der Unruhen von Tian’anmen erkundet, indem er fünfzehntausend Kilometer ohne festes Ziel zurücklegte und mit der einfachen Bevölkerung sprach. Er nahm die trostlose Stille Pekings und die brutale Vitalität Shanghais auf und entdeckte in Suzhou die Schönheit des alten China neu. Durch abgelegene und wenig touristische Regionen, vom Mekong bis zu den Ausläufern des Himalayas und bis zur nordwestlichen Spitze der Großen Mauer, spürte Thubron zunächst die Unzugänglichkeit der Chinesen und deren „öffentliche Erscheinung von trockener Ausdruckslosigkeit“. Doch durch seine Menschlichkeit und Empathie gelang es ihm, deren Wesen durch unvergessliche Begegnungen zu offenbaren: eine ehemalige Rote Garde, junge Frauen auf der Suche nach Unabhängigkeit, Mönche aus vergessenen Heiligtümern, eine Tänzerin, die Schweine hüten musste, arme, aber gastfreundliche Bauern und Professoren mit aussterbender Denkweise. Dieses Buch gilt mittlerweile als Klassiker der Reiseliteratur, mit einer lyrischen Sprache, die ein China fernab von Stereotypen einfängt und die melancholische und hoffnungsvolle Atmosphäre eines Volkes beschreibt, das nach einem epochalen Wandel strebt.
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Im Garten des Drachen, Colin Thubron
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 1991
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- (Paperback)
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