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Drago Sdrobi: Die Grenzen der Meritokratie in einer Agrargesellschaft

Intellektuelle Arbeitslosigkeit und politische Radikalisierung der Jugend im Rumänien der Zwischenkriegszeit

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  • 346 Seiten
  • 13 Lesestunden

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1918 leitet Rumänien einen Prozess der Erneuerung ein, um sich von der Vergangenheit zu lösen. Das Streben nach Innovation erfasst alle Lebensbereiche. Ein Elitenwechsel soll den Neubeginn markieren und der Gesellschaft den Weg in die Moderne ebnen. Dem Bildungssystem obliegt es, die neuen Eliten hervorzubringen und sie auf ihre Aufgaben im Sinne des nationalen Interesses vorzubereiten. Doch das Unternehmen scheitert. Die Folge sind systemfeindliche Reaktionen der Jugend, Polemiken über die Rolle der Intellektuellen und intellektuelle Arbeitslosigkeit. Dragoș Sdrobiș entwirrt die eng miteinander verwobenen Entwicklungen im Rumänien der Zwischenkriegszeit, die schließlich zu einer explosiven Situation führen. Es gelingt ihm, Strukturen, Akteure und deren Bewegründe zu identifizieren und aufzuzeigen, wie der Nationalismus eskalieren konnte. Besonderes Augenmerk legt er auf die Versuche, eine ganze Generation zu manipulieren: von der Legionärsbewegung über die „Strajeria“ Carol II. bis hin zum ­Experiment des Sozialdienstes des Soziologen Dimitrie Gusti.

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Drago Sdrobi: Die Grenzen der Meritokratie in einer Agrargesellschaft, Drago Sdrobi

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Erscheinungsdatum
2023
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(Paperback)
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Titel
Drago Sdrobi: Die Grenzen der Meritokratie in einer Agrargesellschaft
Untertitel
Intellektuelle Arbeitslosigkeit und politische Radikalisierung der Jugend im Rumänien der Zwischenkriegszeit
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Drago Sdrobi
Erscheinungsdatum
2023
Einband
Paperback
Seitenzahl
346
ISBN13
9783732909575
Reihe
Beschreibung
1918 leitet Rumänien einen Prozess der Erneuerung ein, um sich von der Vergangenheit zu lösen. Das Streben nach Innovation erfasst alle Lebensbereiche. Ein Elitenwechsel soll den Neubeginn markieren und der Gesellschaft den Weg in die Moderne ebnen. Dem Bildungssystem obliegt es, die neuen Eliten hervorzubringen und sie auf ihre Aufgaben im Sinne des nationalen Interesses vorzubereiten. Doch das Unternehmen scheitert. Die Folge sind systemfeindliche Reaktionen der Jugend, Polemiken über die Rolle der Intellektuellen und intellektuelle Arbeitslosigkeit. Dragoș Sdrobiș entwirrt die eng miteinander verwobenen Entwicklungen im Rumänien der Zwischenkriegszeit, die schließlich zu einer explosiven Situation führen. Es gelingt ihm, Strukturen, Akteure und deren Bewegründe zu identifizieren und aufzuzeigen, wie der Nationalismus eskalieren konnte. Besonderes Augenmerk legt er auf die Versuche, eine ganze Generation zu manipulieren: von der Legionärsbewegung über die „Strajeria“ Carol II. bis hin zum ­Experiment des Sozialdienstes des Soziologen Dimitrie Gusti.