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Es konnte alle treffen

Gedenkbuch für die Konstanzer Opfer von NS-Zwangssterilisation und "Euthanasie"-Verbrechen 1934-1945

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  • 176 Seiten
  • 7 Lesestunden

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Weit über dreihundert Konstanzerinnen und Konstanzer - Frauen und Männer, Jugendliche und Kinder - wurden zwischen 1934 und 1945 Opfer von Zwangssterilisationen und Euthanasie -Morden. Weil sie die Fürsorgekassen belasteten, nicht den vermeintlich nötigen Bildungsstand aufwiesen, weil sie krank waren oder von der im Nationalsozialismus geltenden sozialen oder ideologischen Norm abwichen. Es konnte alle treffen in einem System, das den Wert eines Menschen anhand seiner volkswirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und seiner erbbiologischen Qualität bemaß. Auch in Konstanz. Das Gedenkbuch beleuchtet dieses bislang vernachlässigte Kapitel der Stadtgeschichte, skizziert die historischen Hintergründe und benennt Akteure. Im Mittelpunkt aber stehen die Konstanzerinnen und Konstanzer, die zwangssterilisiert oder als lebensunwert ermordet wurden. Mit der Auflistung der Namen und der Rekonstruktion ihrer Schicksale verbinden die Autorin und der Autor nicht nur die Hoffnung, einen Anstoß für weitere Forschungen zu geben, sie möchten diese Menschen auch in das kollektive Gedächtnis der Stadt Konstanz zurückholen.

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Es konnte alle treffen, Sabine Bade, Roland Didra

Sprache
Erscheinungsdatum
2024
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(Paperback)
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Titel
Es konnte alle treffen
Untertitel
Gedenkbuch für die Konstanzer Opfer von NS-Zwangssterilisation und "Euthanasie"-Verbrechen 1934-1945
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2024
Einband
Paperback
Seitenzahl
176
ISBN13
9783866288034
Reihe
Schlagwörter
Historisches Thema
Beschreibung
Weit über dreihundert Konstanzerinnen und Konstanzer - Frauen und Männer, Jugendliche und Kinder - wurden zwischen 1934 und 1945 Opfer von Zwangssterilisationen und Euthanasie -Morden. Weil sie die Fürsorgekassen belasteten, nicht den vermeintlich nötigen Bildungsstand aufwiesen, weil sie krank waren oder von der im Nationalsozialismus geltenden sozialen oder ideologischen Norm abwichen. Es konnte alle treffen in einem System, das den Wert eines Menschen anhand seiner volkswirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und seiner erbbiologischen Qualität bemaß. Auch in Konstanz. Das Gedenkbuch beleuchtet dieses bislang vernachlässigte Kapitel der Stadtgeschichte, skizziert die historischen Hintergründe und benennt Akteure. Im Mittelpunkt aber stehen die Konstanzerinnen und Konstanzer, die zwangssterilisiert oder als lebensunwert ermordet wurden. Mit der Auflistung der Namen und der Rekonstruktion ihrer Schicksale verbinden die Autorin und der Autor nicht nur die Hoffnung, einen Anstoß für weitere Forschungen zu geben, sie möchten diese Menschen auch in das kollektive Gedächtnis der Stadt Konstanz zurückholen.