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Der Missbrauch von Runen im Dritten Reich

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Die vorliegende Arbeit untersucht die Runenkunde im Dritten Reich und deren Einfluss durch den Nationalsozialismus. Im ersten Kapitel wird die Entwicklung einer Runensymbolik skizziert, wobei die völkisch-esoterische Bewegung als prägend betrachtet wird. Das dritte Kapitel vergleicht die Theorien bedeutender NS-Runenkundler zur Entstehung des Runenalphabets und beleuchtet Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten. Im vierten Kapitel wird die Rolle der Runen im Dritten Reich analysiert, insbesondere ihre Verwendung als Sinnzeichen bei gesellschaftlichen Feiern und politischen Organisationen. Das fünfte Kapitel widmet sich den Institutionen, die sich mit der Erforschung und Popularisierung der Runen beschäftigten, und beschreibt deren Struktur, Zielsetzungen und Merkmale, insbesondere des Amtes Rosenberg, des Ahnenerbes und der SS. Abschließend wird eine persönliche Beurteilung zum Missbrauch der Runen präsentiert. Die Arbeit stützt sich auf umfassende Quellen, insbesondere die Werke von Ulrich Hunger und Karlheinz Weissmann, wobei letzterer kritisch betrachtet wird. Zudem wird die Forschung von Kater über das Ahnenerbe sowie Fests Buch über die SS und Heinrich Himmler herangezogen. Guido Lists Geheimnis der Runen bietet Einblicke in die völkisch-okkulte Lehre, während Andersson und Enoksen das Thema aus schwedischer Perspektive beleuchten und wesentliche Fakten zusammenfassen.

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Der Missbrauch von Runen im Dritten Reich, Chrstiane Baltes

Sprache
Erscheinungsdatum
2009
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(Paperback)
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Titel
Der Missbrauch von Runen im Dritten Reich
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Chrstiane Baltes
Erscheinungsdatum
2009
Einband
Paperback
ISBN13
9783640286706
Reihe
Beschreibung
Die vorliegende Arbeit untersucht die Runenkunde im Dritten Reich und deren Einfluss durch den Nationalsozialismus. Im ersten Kapitel wird die Entwicklung einer Runensymbolik skizziert, wobei die völkisch-esoterische Bewegung als prägend betrachtet wird. Das dritte Kapitel vergleicht die Theorien bedeutender NS-Runenkundler zur Entstehung des Runenalphabets und beleuchtet Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten. Im vierten Kapitel wird die Rolle der Runen im Dritten Reich analysiert, insbesondere ihre Verwendung als Sinnzeichen bei gesellschaftlichen Feiern und politischen Organisationen. Das fünfte Kapitel widmet sich den Institutionen, die sich mit der Erforschung und Popularisierung der Runen beschäftigten, und beschreibt deren Struktur, Zielsetzungen und Merkmale, insbesondere des Amtes Rosenberg, des Ahnenerbes und der SS. Abschließend wird eine persönliche Beurteilung zum Missbrauch der Runen präsentiert. Die Arbeit stützt sich auf umfassende Quellen, insbesondere die Werke von Ulrich Hunger und Karlheinz Weissmann, wobei letzterer kritisch betrachtet wird. Zudem wird die Forschung von Kater über das Ahnenerbe sowie Fests Buch über die SS und Heinrich Himmler herangezogen. Guido Lists Geheimnis der Runen bietet Einblicke in die völkisch-okkulte Lehre, während Andersson und Enoksen das Thema aus schwedischer Perspektive beleuchten und wesentliche Fakten zusammenfassen.