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Die ukrainische Revolution und die Deutschen 1917-1918

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  • 284 Seiten
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Die Beziehungen zwischen der revolutionären Ukraine und dem Deutschen Reich in den Jahren 1917 und 1918 waren komplex und oft widersprüchlich. Die Hamburger Dissertation untersucht die Positionen ukrainisch-revolutionärer Akteure gegenüber Deutschland und den Deutschen im Kontext von Revolution und Weltkrieg. Je nach Situation entwickelten sich unterschiedliche Haltungen. Der Autor analysiert Diskursbeiträge und Handlungen dreier zentraler Gruppen: ukrainische Parteien, Bauern und das Militär des jungen ukrainischen Staates. Dabei wird untersucht, wie die Ukrainer die Deutschen in Bezug auf ihre eigenen Bestrebungen und Konflikte einordneten und wie sie ihre Positionen im zwischenmenschlichen Kontakt umsetzten. Besonders relevant ist die Reaktion auf die deutsche Besatzungspraxis nach dem "Brotfrieden" von Brest-Litovsk. Der Fokus auf die ukrainische Perspektive in den deutsch-ukrainischen Beziehungen und die Auswertung bislang wenig beachteter ukrainischer Archive führen zu wichtigen Erkenntnissen über das gegenseitige Verhältnis, insbesondere zur Gewalt in der Bauernschaft. Zudem werden erstmals systematisch die Positionen der ukrainischen Militärs gegenüber ihren Bündnispartnern in Brest dargestellt. So trägt der Autor zu einem differenzierteren Bild der ukrainisch-deutschen Beziehungen während des späten Ersten Weltkriegs und der Revolutionen im ehemaligen Zarenreich bei.

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Die ukrainische Revolution und die Deutschen 1917-1918, Marian Luschnat-Ziegler

Sprache
Erscheinungsdatum
2021
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(Paperback)
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Titel
Die ukrainische Revolution und die Deutschen 1917-1918
Sprache
Deutsch
Verlag
Herder
Erscheinungsdatum
2021
Einband
Paperback
Seitenzahl
284
ISBN13
9783879694594
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher, Geschichte
Beschreibung
Die Beziehungen zwischen der revolutionären Ukraine und dem Deutschen Reich in den Jahren 1917 und 1918 waren komplex und oft widersprüchlich. Die Hamburger Dissertation untersucht die Positionen ukrainisch-revolutionärer Akteure gegenüber Deutschland und den Deutschen im Kontext von Revolution und Weltkrieg. Je nach Situation entwickelten sich unterschiedliche Haltungen. Der Autor analysiert Diskursbeiträge und Handlungen dreier zentraler Gruppen: ukrainische Parteien, Bauern und das Militär des jungen ukrainischen Staates. Dabei wird untersucht, wie die Ukrainer die Deutschen in Bezug auf ihre eigenen Bestrebungen und Konflikte einordneten und wie sie ihre Positionen im zwischenmenschlichen Kontakt umsetzten. Besonders relevant ist die Reaktion auf die deutsche Besatzungspraxis nach dem "Brotfrieden" von Brest-Litovsk. Der Fokus auf die ukrainische Perspektive in den deutsch-ukrainischen Beziehungen und die Auswertung bislang wenig beachteter ukrainischer Archive führen zu wichtigen Erkenntnissen über das gegenseitige Verhältnis, insbesondere zur Gewalt in der Bauernschaft. Zudem werden erstmals systematisch die Positionen der ukrainischen Militärs gegenüber ihren Bündnispartnern in Brest dargestellt. So trägt der Autor zu einem differenzierteren Bild der ukrainisch-deutschen Beziehungen während des späten Ersten Weltkriegs und der Revolutionen im ehemaligen Zarenreich bei.