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Reise in die Ostseeprovinzen Russlands

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  • 272 Seiten
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Pál Hunfalvy (1810-1891), geborener Paul Hunsdorfer, war ein ungarischer Linguist, Ethnograph und Mitglied der Ungarischen Akademie der Wissenschaften. Hunfalvy stellte die These auf, dass die ungarische Sprache nicht von den Hunnen stammt, sondern mit der finnischen verwandt sei, sein bekanntester Gegner war dabei der Orientalist und Schriftsteller Hermann Vámbéry. Um die Verwandschaft der ugro-finnischen Sprachwelt zu untermauern, reiste Hunfalvy 1869 nach Polen, in die baltischen Regionen des zaristischen Russlands, einschließlich der estnischen Gebiete und nach Finnland. Er wirkte aktiv als Förderer der Sprache und der Literatur der ugro-finnischen Völkergruppe, insbesondere der Vogulen und gilt als ein Vorläufer der Ethnolinguistik und der ausländischen Erforschung der estnischen Literatur. Im vorliegenden Werk berichtet Hunfalvy über seine Eindrücke und Erfahrungen, die er während seiner Reise in die baltischen Gebiete machte. Über Danzig erreicht er zunächst Riga, dann Reval, Dorpat und St. Petersburg. Sein Bericht ist eine gelungene Darstellung der Wirtschaft und Gesellschaft des Ostseeraums. Sein Hauptaugenmerk liegt in diesem Band auf Estland, ein in der Reiseliteratur noch weitaus unbekanntes Gebiet. Sorgfältig bearbeiteter Nachdruck der Originalausgabe von 1874, in Frakturschrift.

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Reise in die Ostseeprovinzen Russlands, Paul Hunfalvy

Sprache
Erscheinungsdatum
2022
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(Paperback)
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Titel
Reise in die Ostseeprovinzen Russlands
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Paul Hunfalvy
Erscheinungsdatum
2022
Einband
Paperback
Seitenzahl
272
ISBN13
9783961673766
Reihe
Beschreibung
Pál Hunfalvy (1810-1891), geborener Paul Hunsdorfer, war ein ungarischer Linguist, Ethnograph und Mitglied der Ungarischen Akademie der Wissenschaften. Hunfalvy stellte die These auf, dass die ungarische Sprache nicht von den Hunnen stammt, sondern mit der finnischen verwandt sei, sein bekanntester Gegner war dabei der Orientalist und Schriftsteller Hermann Vámbéry. Um die Verwandschaft der ugro-finnischen Sprachwelt zu untermauern, reiste Hunfalvy 1869 nach Polen, in die baltischen Regionen des zaristischen Russlands, einschließlich der estnischen Gebiete und nach Finnland. Er wirkte aktiv als Förderer der Sprache und der Literatur der ugro-finnischen Völkergruppe, insbesondere der Vogulen und gilt als ein Vorläufer der Ethnolinguistik und der ausländischen Erforschung der estnischen Literatur. Im vorliegenden Werk berichtet Hunfalvy über seine Eindrücke und Erfahrungen, die er während seiner Reise in die baltischen Gebiete machte. Über Danzig erreicht er zunächst Riga, dann Reval, Dorpat und St. Petersburg. Sein Bericht ist eine gelungene Darstellung der Wirtschaft und Gesellschaft des Ostseeraums. Sein Hauptaugenmerk liegt in diesem Band auf Estland, ein in der Reiseliteratur noch weitaus unbekanntes Gebiet. Sorgfältig bearbeiteter Nachdruck der Originalausgabe von 1874, in Frakturschrift.