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Tödliches Mitleid

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  • 236 Seiten
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Dieser Titel erscheint als Neuausgabe in der Edition Jakob van Hoddis im Paranus Verlag der Brücke Neumünster. "Tödliches Mitleid“ wurde 1988 erstmals veröffentlicht und in zwei weiteren Auflagen im Verlag Jakob van Hoddis herausgegeben. Es handelt sich um eine bedeutende sozialgeschichtliche Analyse der Bedingungen, die die Massenvernichtung der „Gemeinschaftsfremden“ im Nationalsozialismus ermöglichten. Der Autor reflektiert über die aktuelle soziale Situation und warnt davor, dass die soziale Frage sich erneut zuspitzen könnte. Er beschreibt, dass in der Zukunft eine Ein-Drittel-Gesellschaft entstehen könnte, in der ein Drittel der Bevölkerung als industriell brauchbar gilt, während zwei Drittel als überflüssig angesehen werden. Diese Problematik wird mit historischen Parallelen zu den Jahren 1890 und der NS-Zeit verknüpft, wobei die Ethik des Rechts auf den eigenen Tod wieder an Bedeutung gewinnen könnte. Die Neuausgabe enthält außerdem den 1933 erschienenen Beitrag von Dr. Rudolf Kraemer: „Kritik der Eugenik – Vom Standpunkt des Betroffenen“, ein lange unbekanntes Dokument. Der Inhalt umfasst verschiedene Themen, darunter die Medizinisierung der sozialen Frage, therapeutisches Töten und ethische Überlegungen.

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Tödliches Mitleid, Klaus Dörner

Sprache
Erscheinungsdatum
2002
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(Paperback)
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Titel
Tödliches Mitleid
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Klaus Dörner
Erscheinungsdatum
2002
Einband
Paperback
Seitenzahl
236
ISBN10
3926200863
ISBN13
9783926200860
Reihe
Bewertung
4 von 5 Sternen
Beschreibung
Dieser Titel erscheint als Neuausgabe in der Edition Jakob van Hoddis im Paranus Verlag der Brücke Neumünster. "Tödliches Mitleid“ wurde 1988 erstmals veröffentlicht und in zwei weiteren Auflagen im Verlag Jakob van Hoddis herausgegeben. Es handelt sich um eine bedeutende sozialgeschichtliche Analyse der Bedingungen, die die Massenvernichtung der „Gemeinschaftsfremden“ im Nationalsozialismus ermöglichten. Der Autor reflektiert über die aktuelle soziale Situation und warnt davor, dass die soziale Frage sich erneut zuspitzen könnte. Er beschreibt, dass in der Zukunft eine Ein-Drittel-Gesellschaft entstehen könnte, in der ein Drittel der Bevölkerung als industriell brauchbar gilt, während zwei Drittel als überflüssig angesehen werden. Diese Problematik wird mit historischen Parallelen zu den Jahren 1890 und der NS-Zeit verknüpft, wobei die Ethik des Rechts auf den eigenen Tod wieder an Bedeutung gewinnen könnte. Die Neuausgabe enthält außerdem den 1933 erschienenen Beitrag von Dr. Rudolf Kraemer: „Kritik der Eugenik – Vom Standpunkt des Betroffenen“, ein lange unbekanntes Dokument. Der Inhalt umfasst verschiedene Themen, darunter die Medizinisierung der sozialen Frage, therapeutisches Töten und ethische Überlegungen.