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FICTIONS FRICTIONS

EIN GEDICHTBILDERBAND

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  • 83 Seiten
  • 3 Lesestunden

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Aus dem Vorwort: Meine Bilder verorten sich im ambivalenten Verhältnis von Fotografie und Malerei. Die bewusste Beschränkung auf Fotografie als Ausgangsmaterial thematisiert die zeitgenössische Lebenswirklichkeit, in der das Handyfoto für viele Menschen zum Bildmaßstab geworden ist. Meine Bilder verstehen sich als Arbeit an der Formentwicklung von Bildern, die zwar Ausschnitte aus der Welt zeigen, darüber hinaus aber aus Bildern entstehen. In meinen Bildern tritt das Ornamentale als grundlegende Strategie des Entwickelns von Formen aus Formen in doppelter Weise auf: einmal im Übergang von der natürlichen Form zur bildkünstlerischen Form und dann von der anfänglich rein fotografisch entwickelten Form zur komplexen Struktur des fertigen Bildes. Ich setze Wiederholung dermaßen ein, dass sie im Wiederholen und durch das Wiederholen alles verändert, alles anders macht sowohl das einzelne Wiederholte als auch die sich daraus ergebenden Bildfindungen. Meine Bilder führen zu einem verlangsamten Sehen: Die Blicke auf Weltstücke führen zu einem durch kleine Zeitabstände auch räumlich versetzten Bild, das nur durch verlangsamtes Sehen wahrgenommen werden kann.

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FICTIONS FRICTIONS, Hartwig Bischof

Sprache
Erscheinungsdatum
2023
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(Paperback)
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Titel
FICTIONS FRICTIONS
Untertitel
EIN GEDICHTBILDERBAND
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Hartwig Bischof
Erscheinungsdatum
2023
Einband
Paperback
Seitenzahl
83
ISBN13
9783959486057
Reihe
Beschreibung
Aus dem Vorwort: Meine Bilder verorten sich im ambivalenten Verhältnis von Fotografie und Malerei. Die bewusste Beschränkung auf Fotografie als Ausgangsmaterial thematisiert die zeitgenössische Lebenswirklichkeit, in der das Handyfoto für viele Menschen zum Bildmaßstab geworden ist. Meine Bilder verstehen sich als Arbeit an der Formentwicklung von Bildern, die zwar Ausschnitte aus der Welt zeigen, darüber hinaus aber aus Bildern entstehen. In meinen Bildern tritt das Ornamentale als grundlegende Strategie des Entwickelns von Formen aus Formen in doppelter Weise auf: einmal im Übergang von der natürlichen Form zur bildkünstlerischen Form und dann von der anfänglich rein fotografisch entwickelten Form zur komplexen Struktur des fertigen Bildes. Ich setze Wiederholung dermaßen ein, dass sie im Wiederholen und durch das Wiederholen alles verändert, alles anders macht sowohl das einzelne Wiederholte als auch die sich daraus ergebenden Bildfindungen. Meine Bilder führen zu einem verlangsamten Sehen: Die Blicke auf Weltstücke führen zu einem durch kleine Zeitabstände auch räumlich versetzten Bild, das nur durch verlangsamtes Sehen wahrgenommen werden kann.