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Das vorislamische Erbe Irans

Zwischen islamischer Tradition und Reform und Modernisierung

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  • 350 Seiten
  • 13 Lesestunden

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Der Reiseroman "Das Reisetagebuch des Ebrahim Beyg" aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert gilt als Wegbereiter der ersten politischen Reformbewegung in Iran, der Verfassungsbewegung 1906-1911. Der Verfasser, Zeyn al-Abedin Marage'i, leitete damit nicht nur die Entwicklung moderner persischer Prosaliteratur ein, sondern konnte auch Reformideen massenwirksam verbreiten. Dabei stützte er sich auf Ideen und Konzepte seiner intellektuellen Zeitgenossen sowie auf bestehende Traditionen. Sein Werk schuf so die Grundlage für ein neues iranisches Selbstverständnis, das auf der religiösen Tradition des schiitischen Islam, auf Patriotismus und iranischer Geschichte basiert. Katja Föllmer legt in ihrer Studie einen besonderen Fokus auf das Vergangenheitskonzept des Autors. Sie geht der Frage nach, wie das im Reisetagebuch vermittelte Bild der vorislamischen Zeit der Fortschrittsidee Rechnung trägt und bestehende Traditionen implementiert. Darüber hinaus zeigt die Studie, inwieweit die euopäische Aufklärung und die transregionalen Kontakte im Nahen und Mittleren Osten das zeitgenössische Gesellschafts- und Religionsverständnis Irans prägten.

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Das vorislamische Erbe Irans, Katja Föllmer

Sprache
Erscheinungsdatum
2022
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(Paperback)
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Titel
Das vorislamische Erbe Irans
Untertitel
Zwischen islamischer Tradition und Reform und Modernisierung
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Katja Föllmer
Erscheinungsdatum
2022
Einband
Paperback
Seitenzahl
350
ISBN13
9783170425224
Reihe
Schlagwörter
Historisches Thema
Beschreibung
Der Reiseroman "Das Reisetagebuch des Ebrahim Beyg" aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert gilt als Wegbereiter der ersten politischen Reformbewegung in Iran, der Verfassungsbewegung 1906-1911. Der Verfasser, Zeyn al-Abedin Marage'i, leitete damit nicht nur die Entwicklung moderner persischer Prosaliteratur ein, sondern konnte auch Reformideen massenwirksam verbreiten. Dabei stützte er sich auf Ideen und Konzepte seiner intellektuellen Zeitgenossen sowie auf bestehende Traditionen. Sein Werk schuf so die Grundlage für ein neues iranisches Selbstverständnis, das auf der religiösen Tradition des schiitischen Islam, auf Patriotismus und iranischer Geschichte basiert. Katja Föllmer legt in ihrer Studie einen besonderen Fokus auf das Vergangenheitskonzept des Autors. Sie geht der Frage nach, wie das im Reisetagebuch vermittelte Bild der vorislamischen Zeit der Fortschrittsidee Rechnung trägt und bestehende Traditionen implementiert. Darüber hinaus zeigt die Studie, inwieweit die euopäische Aufklärung und die transregionalen Kontakte im Nahen und Mittleren Osten das zeitgenössische Gesellschafts- und Religionsverständnis Irans prägten.