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Diplomatie als kollektive Praxis

Botschaftssekretäre und diplomatischer Alltag im frühneuzeitlichen Istanbul

Autor*innen

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  • 560 Seiten
  • 20 Lesestunden

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Florian Kühnel plädiert für ein neues Verständnis frühneuzeitlicher Außenbeziehungen, indem er Diplomatie als kollektive Praxis darstellt. Traditionell wird Diplomatie als Verhandlungen zwischen Gesandten, Herrschern und Ministern über Krieg und Frieden betrachtet. Kühnel zeigt jedoch, dass sie in der Frühen Neuzeit weit mehr war: eine gemeinschaftliche Anstrengung, an der verschiedene Akteure, sowohl männliche als auch weibliche, beteiligt waren und die über bloße Verhandlungen hinausging. Um dieses erweiterte Verständnis zu erproben, untersucht Kühnel vor allem die englische, venezianische, französische und niederländische Botschaft im frühneuzeitlichen Istanbul. Dabei bezieht er nicht nur Botschafter, sondern auch deren Bedienstete, Familienmitglieder und lokal angeworbene Personen wie Übersetzer und Kalligraphen ein. Zudem legt er den Fokus auf den diplomatischen Alltag, einschließlich der Botschaftsadministration, der Kommunikation mit dem Sultanshof und anderen Botschaften sowie der Praktiken der Spionage. Diese Studie bietet somit nicht nur einen wertvollen Beitrag zur Diplomatiegeschichte, sondern auch einen grundlegenden Einblick in die interkulturellen diplomatischen Beziehungen.

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Diplomatie als kollektive Praxis, Florian Kühnel

Sprache
Erscheinungsdatum
2024
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(Hardcover)
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Titel
Diplomatie als kollektive Praxis
Untertitel
Botschaftssekretäre und diplomatischer Alltag im frühneuzeitlichen Istanbul
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Florian Kühnel
Erscheinungsdatum
2024
Einband
Hardcover
Seitenzahl
560
ISBN13
9783835356863
Reihe
Beschreibung
Florian Kühnel plädiert für ein neues Verständnis frühneuzeitlicher Außenbeziehungen, indem er Diplomatie als kollektive Praxis darstellt. Traditionell wird Diplomatie als Verhandlungen zwischen Gesandten, Herrschern und Ministern über Krieg und Frieden betrachtet. Kühnel zeigt jedoch, dass sie in der Frühen Neuzeit weit mehr war: eine gemeinschaftliche Anstrengung, an der verschiedene Akteure, sowohl männliche als auch weibliche, beteiligt waren und die über bloße Verhandlungen hinausging. Um dieses erweiterte Verständnis zu erproben, untersucht Kühnel vor allem die englische, venezianische, französische und niederländische Botschaft im frühneuzeitlichen Istanbul. Dabei bezieht er nicht nur Botschafter, sondern auch deren Bedienstete, Familienmitglieder und lokal angeworbene Personen wie Übersetzer und Kalligraphen ein. Zudem legt er den Fokus auf den diplomatischen Alltag, einschließlich der Botschaftsadministration, der Kommunikation mit dem Sultanshof und anderen Botschaften sowie der Praktiken der Spionage. Diese Studie bietet somit nicht nur einen wertvollen Beitrag zur Diplomatiegeschichte, sondern auch einen grundlegenden Einblick in die interkulturellen diplomatischen Beziehungen.