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Als Zeichentrickfiguren noch aus Fleisch und Blut waren. Die Slapstickfilme von Chaplin und Keaton

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Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Filmwissenschaft, Note: 2,0, Freie Universität Berlin (Institut für Theaterwissenschaft), Veranstaltung: Vertiefungsmodul Filmästhetik und Kunst-/ Medientheorie (PS 17 623), Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit untersucht, wie echte Persönlichkeiten wie Charlie Chaplin und Buster Keaton die heutigen Zeichentrickfiguren beeinflussten. Durch den Vergleich ihrer Arbeitsweisen wird erörtert, welcher Künstler welchen Einfluss auf Charaktere wie Homer Simpson hatte. Anhand von Chaplin wird aufgezeigt, wie er zur Vorlage für Zeichentrickfiguren wurde, die bis heute bestehen. Ein Beispiel verdeutlicht dies: Zwei Männer stehen sich gegenüber, einer spricht, der andere hört zu. Plötzlich verwandelt sich der sprechende Mann in ein lebensgroßes Eishörnchen, und der Zuhörer greift nach ihm, um an der vermeintlichen Eiskugel zu schlecken, die in Wirklichkeit der Kopf des Sprechenden ist. Diese Szene könnte aus einem Slapstickfilm von Chaplin oder Keaton stammen, ist jedoch inspiriert von einer ähnlichen Szene aus "The Gold Rush" (1925), in der Chaplin sich in ein Hühnchen verwandelt, das ein anderer Mann jagen möchte. Beide Szenen zeigen die Halluzination eines hungrigen Mannes und teilen somit eine ähnliche Pointe.

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Als Zeichentrickfiguren noch aus Fleisch und Blut waren. Die Slapstickfilme von Chaplin und Keaton, Holger Köhler-Kaeß

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2015
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(Paperback)
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