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Ökologische Petrofiction

Verschmutzungskrisen in der Gegenwartsliteratur

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In den letzten Jahren hat sich die Petrofiction als neue Strömung der Gegenwartsliteratur etabliert, die in der ökologisch orientierten Literaturwissenschaft und dem Material Ecocriticism einen neuen Zweig begründet hat: den Petrocriticism sowie die Petrocultural Studies. Der Band untersucht, wie die toxischen Hinterlassenschaften des Erdölzeitalters in Literatur und Fotografie dargestellt werden und wie sie die Machtverhältnisse der globalen Ölmoderne reflektieren. Zudem wird die Frage aufgeworfen, welche neuen literatur- und kulturwissenschaftlichen Ansätze erforderlich sind, um diese Strömung angemessen zu erfassen. Anhand repräsentativer Beispiele aus Literatur und anderen Künsten wird die Globalität des Themas verdeutlicht. Durch die systematische Zusammenführung theoretischer Ansätze aus unterschiedlichen Herkunftsbereichen wird ein eigenständiger Entwurf für eine materiell-semiotisch versierte Lektüre von Petrofiction präsentiert, der als Grundlage für zukünftige Studien dienen kann. Die Kapitel umfassen unter anderem die Analyse petrochemischer Verstrickungen, den Übergang vom Petrozän zum Plastozän, die Auseinandersetzung mit schmutzigen Bildern und die Betrachtung von Geschlechterfragen im Kontext der Petrofiction.

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Ökologische Petrofiction, Florian Auerochs

Sprache
Erscheinungsdatum
2024
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(Paperback)
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Titel
Ökologische Petrofiction
Untertitel
Verschmutzungskrisen in der Gegenwartsliteratur
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Florian Auerochs
Erscheinungsdatum
2024
Einband
Paperback
Seitenzahl
447
ISBN13
9783662696415
Reihe
Beschreibung
In den letzten Jahren hat sich die Petrofiction als neue Strömung der Gegenwartsliteratur etabliert, die in der ökologisch orientierten Literaturwissenschaft und dem Material Ecocriticism einen neuen Zweig begründet hat: den Petrocriticism sowie die Petrocultural Studies. Der Band untersucht, wie die toxischen Hinterlassenschaften des Erdölzeitalters in Literatur und Fotografie dargestellt werden und wie sie die Machtverhältnisse der globalen Ölmoderne reflektieren. Zudem wird die Frage aufgeworfen, welche neuen literatur- und kulturwissenschaftlichen Ansätze erforderlich sind, um diese Strömung angemessen zu erfassen. Anhand repräsentativer Beispiele aus Literatur und anderen Künsten wird die Globalität des Themas verdeutlicht. Durch die systematische Zusammenführung theoretischer Ansätze aus unterschiedlichen Herkunftsbereichen wird ein eigenständiger Entwurf für eine materiell-semiotisch versierte Lektüre von Petrofiction präsentiert, der als Grundlage für zukünftige Studien dienen kann. Die Kapitel umfassen unter anderem die Analyse petrochemischer Verstrickungen, den Übergang vom Petrozän zum Plastozän, die Auseinandersetzung mit schmutzigen Bildern und die Betrachtung von Geschlechterfragen im Kontext der Petrofiction.