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Der große Krieg der weißen Männer

Arnold Zweigs Romanwerk über den Ersten Weltkrieg (1927-1957), Leben und (Kultur-)Geschichte im Spiegel der Literatur

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  • 608 Seiten
  • 22 Lesestunden

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Arnold Zweigs bedeutende Rolle in der deutschen Literatur und die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit seinem Werk sind heute nicht mehr so selbstverständlich wie in den frühen 1950er Jahren, als er in der DDR als Nationalpreisträger und Präsident der Deutschen Akademie der Künste galt. Zweig war sich der engen Verbindung zwischen Literaturproduktion, -verbreitung und -rezeption sowie Macht und Politik bewusst. Er konnte jedoch nicht ahnen, dass sein Werk nach dem Ende des DDR-Regimes und der damit verbundenen Institutionen in Vergessenheit geraten würde. Trotz seiner massenhaften Rezeption in der DDR, wo seine Werke oft neu aufgelegt und sogar verfilmt wurden, fand er im westlichen Literaturkanon keinen Platz. Diese Vernachlässigung ist eine bleibende Folge des Kalten Krieges. Hans-Albert Walter sprach bereits 1985 von der „Zweig-Rezeption“ als einem „Elend“ und einer „Wirkungsgeschichte ohne Wirkung“. Seitdem hat sich wenig geändert. Vor diesem Hintergrund wird die Forschungslücke verständlich, die diese Arbeit schließt: die Untersuchung von Zweigs (unvollendetem) Weltkriegszyklus „Der große Krieg der weißen Männer“ (1927-1957). Dieses ehrgeizige Romanprojekt, an dem Zweig fast vier Jahrzehnte arbeitete und das über 3000 Seiten umfasst, ist aufgrund seiner Komplexität und Monumentalität ein einzigartiges Beispiel in der deutschen und Weltliteratur.

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Der große Krieg der weißen Männer, Stefania Surdu

Sprache
Erscheinungsdatum
2023
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(Paperback)
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Titel
Der große Krieg der weißen Männer
Untertitel
Arnold Zweigs Romanwerk über den Ersten Weltkrieg (1927-1957), Leben und (Kultur-)Geschichte im Spiegel der Literatur
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Stefania Surdu
Erscheinungsdatum
2023
Einband
Paperback
Seitenzahl
608
ISBN13
9783988850683
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher, Geschichte
Beschreibung
Arnold Zweigs bedeutende Rolle in der deutschen Literatur und die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit seinem Werk sind heute nicht mehr so selbstverständlich wie in den frühen 1950er Jahren, als er in der DDR als Nationalpreisträger und Präsident der Deutschen Akademie der Künste galt. Zweig war sich der engen Verbindung zwischen Literaturproduktion, -verbreitung und -rezeption sowie Macht und Politik bewusst. Er konnte jedoch nicht ahnen, dass sein Werk nach dem Ende des DDR-Regimes und der damit verbundenen Institutionen in Vergessenheit geraten würde. Trotz seiner massenhaften Rezeption in der DDR, wo seine Werke oft neu aufgelegt und sogar verfilmt wurden, fand er im westlichen Literaturkanon keinen Platz. Diese Vernachlässigung ist eine bleibende Folge des Kalten Krieges. Hans-Albert Walter sprach bereits 1985 von der „Zweig-Rezeption“ als einem „Elend“ und einer „Wirkungsgeschichte ohne Wirkung“. Seitdem hat sich wenig geändert. Vor diesem Hintergrund wird die Forschungslücke verständlich, die diese Arbeit schließt: die Untersuchung von Zweigs (unvollendetem) Weltkriegszyklus „Der große Krieg der weißen Männer“ (1927-1957). Dieses ehrgeizige Romanprojekt, an dem Zweig fast vier Jahrzehnte arbeitete und das über 3000 Seiten umfasst, ist aufgrund seiner Komplexität und Monumentalität ein einzigartiges Beispiel in der deutschen und Weltliteratur.