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Arbeiterklasse und Literatur

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Möglichkeiten und Funktion einer westdeutschen Arbeiterliteratur als Medium emanzipatorischer Selbstverständigung der Lohnarbeiter - unter diesem Thema werden die aktuellen Versuche in der Bundesrepublik kritisch geprüft. Es geht dabei nicht um eine inhaltsanalytische Studie über die Produkte, die (in erster Linie) von der 'Gruppe 61' und dem 'Werkkreis Literatur der Arbeitswelt' hervorgebracht wurden, sondern es wird gefragt: Wer schreibt zum Thema Arbeitswelt? Welche Formen werden gewählt? Wie wird das Geschriebene aufgenommen? Bei der Herstellung und Verarbeitung von Arbeiterliteratur können Lohnarbeiter, Arbeiterfunktionäre, Wissenschaftler, Journalisten und Schriftsteller kooperieren und damit über das hinausführen, was jeder einzelne in den jeweiligen Begrenzungen seiner gesellschaftlichen Rolle zu leisten vermag. Peter Kühne sucht nach Arbeitshypothesen für eine solche Arbeiterliteratur. Er wendet sich der Dortmunder 'Gruppe 61' und dem 'Werkkreis Literatur der Arbeitswelt' zu, weil sie als einzige Gruppierungen in der Bundesrepublik der sechziger und beginnenden siebziger Jahre den Versuch einer Kooperation in dem angegebenen Sinne gemacht haben. Ihre Theoreme und ihre Praxis werden nachgezeichnet und als Vorstudie in eine noch zu entwickelnde Methodologie zukünftiger arbeiterspezifischer Literaturherstellung und -verbreitung eingebracht.

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Arbeiterklasse und Literatur, Peter Kühne

Sprache
Erscheinungsdatum
1972
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(Paperback)
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Titel
Arbeiterklasse und Literatur
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Peter Kühne
Erscheinungsdatum
1972
Einband
Paperback
ISBN10
3436015326
ISBN13
9783436015329
Reihe
Beschreibung
Möglichkeiten und Funktion einer westdeutschen Arbeiterliteratur als Medium emanzipatorischer Selbstverständigung der Lohnarbeiter - unter diesem Thema werden die aktuellen Versuche in der Bundesrepublik kritisch geprüft. Es geht dabei nicht um eine inhaltsanalytische Studie über die Produkte, die (in erster Linie) von der 'Gruppe 61' und dem 'Werkkreis Literatur der Arbeitswelt' hervorgebracht wurden, sondern es wird gefragt: Wer schreibt zum Thema Arbeitswelt? Welche Formen werden gewählt? Wie wird das Geschriebene aufgenommen? Bei der Herstellung und Verarbeitung von Arbeiterliteratur können Lohnarbeiter, Arbeiterfunktionäre, Wissenschaftler, Journalisten und Schriftsteller kooperieren und damit über das hinausführen, was jeder einzelne in den jeweiligen Begrenzungen seiner gesellschaftlichen Rolle zu leisten vermag. Peter Kühne sucht nach Arbeitshypothesen für eine solche Arbeiterliteratur. Er wendet sich der Dortmunder 'Gruppe 61' und dem 'Werkkreis Literatur der Arbeitswelt' zu, weil sie als einzige Gruppierungen in der Bundesrepublik der sechziger und beginnenden siebziger Jahre den Versuch einer Kooperation in dem angegebenen Sinne gemacht haben. Ihre Theoreme und ihre Praxis werden nachgezeichnet und als Vorstudie in eine noch zu entwickelnde Methodologie zukünftiger arbeiterspezifischer Literaturherstellung und -verbreitung eingebracht.