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- 482 Seiten
- 17 Lesestunden
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Im Mittelalter war „Stellvertretung“ sowohl als legitimierendes Prinzip sakraler Herrschaft (Stellvertretung Gottes/Christi auf Erden) als auch als notwendiges Herrschaftsinstrument in politischen, kirchlichen, wirtschaftlichen, rechtlichen und sozialen Lebensbereichen von großer Bedeutung. Dennoch wurde dieses Phänomen in der historischen Forschung, im Gegensatz zur theologischen und rechtshistorischen Analyse, nur sporadisch behandelt. Insbesondere fehlt eine umfassende Auseinandersetzung mit den Konzepten sowie den unterschiedlichen Formen der Stellvertretung, die sowohl begriffliche als auch inhaltliche Unterschiede aufweisen. Ziel des vorliegenden Bandes ist es, im Rahmen eines interkulturellen Vergleichs Konzepte, Akteure und Zeichen von vornehmlich religiös konnotierter oder im geistlichen Bereich angesiedelter Stellvertretung zu untersuchen. Dabei werden die christlichen West- und Ostkirchen, der Islam, das Mongolenreich und Japan betrachtet. Diese Analyse soll dazu beitragen, ein tieferes Verständnis für die Rolle der Stellvertretung in verschiedenen Kulturen und Religionen zu entwickeln. Sprachen: Deutsch, Englisch.
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Stellvertretung im Mittelalter, Linda Eichenberger, Johannes Luther
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- 2024
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- (Hardcover)
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