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Eugène Ionesco debütierte 1931 als Dichter rumänischer Sprache mit »Elegien für kleine Wesen« und »Grotesken Elegien«, inspiriert vom Marionettentheater im Pariser Jardin du Luxembourg. Diese Werke thematisieren bereits Aspekte, die Ionesco später im Absurden Theater weiterverfolgen sollte. Obwohl er als französischschreibender Autor berühmt wurde, wurzeln seine literarischen Anfänge in der rumänischen Dichtung. Sein Erstlingswerk, das Ende 1931 erschien, spiegelt die politischen und sozialen Spannungen seiner Zeit wider, als die rumänische Intellektuellenszene, darunter Figuren wie Mircea Eliade und Emil Cioran, von faschistischen Strömungen beeinflusst wurde. Ionesco, der sich von diesen Entwicklungen distanzierte, kritisierte die gesellschaftlichen Umstände und thematisierte in seinen Elegien existenzialistische und fatalistische Motive. Die zweisprachige Ausgabe dieser Elegien ist eine wichtige Ergänzung zur deutschen Werkausgabe, die sie zuvor ausgeschlossen hatte, da Ionesco sich später von ihnen distanzierte. In einem beigefügten Essay plädiert der Romanist Klaus Heitmann dafür, die Elegien literarisch zu würdigen und ihre Bedeutung nicht zu ignorieren.
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Elegii pentru fiinte mici - Elegien für kleine Wesen, Eugène Ionesco
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- 2023
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- (Paperback)
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