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Habitussondierung als reflexiv-rekursive Bildungstheori

Eine interdisziplinäre Abhandlung über Lern- und Bildungsprozesse von Tradern

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Die Frage, auf welche Art und Weise sich an der Börse Geld verdienen lässt, gilt bisweilen vor allem als ein viel diskutiertes Thema innerhalb der ökonomischen Disziplin. Dies führt allerdings bisweilen dazu, dass viele Aspekte menschlicher Handlungsvollzüge entlang der Subjektfigur des Homo Oeconomicus ausgeblendet werden. Innerhalb dieser Studie wird daher in Folge einer wissenschaftstheoretischen Erörterung finanz- und erziehungswissenschaftlicher Paradigmata dafür plädiert, das Thema Finanzspekulation aus einer bildungsbiografischen Perspektive zu beleuchten. Auf der Grundlage von 10 biografischen Interviews mit eigenverantwortlich handelnden Tradern liegt somit erstens erstmals eine wissenssoziologische Studie zu der Frage, welchen habituellen Lern- und Bildungsprozessen Menschen beim Trading unterliegen, vor. Zweitens wird innerhalb derselben ein phasenhafter Verlauf biographischer Bildungsprozesse im Kontext eines Engagements an der Börse erstellt und drittens anhand eines Wechselverhältnisses von Theorie und Empirie eine reflexiv-rekursive Bildungstheorie der Habitussondierung entworfen.

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Habitussondierung als reflexiv-rekursive Bildungstheori, Nils Schrewe

Sprache
Erscheinungsdatum
2024
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(Paperback)
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Titel
Habitussondierung als reflexiv-rekursive Bildungstheori
Untertitel
Eine interdisziplinäre Abhandlung über Lern- und Bildungsprozesse von Tradern
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Nils Schrewe
Erscheinungsdatum
2024
Einband
Paperback
Seitenzahl
414
ISBN13
9783658454258
Reihe
Beschreibung
Die Frage, auf welche Art und Weise sich an der Börse Geld verdienen lässt, gilt bisweilen vor allem als ein viel diskutiertes Thema innerhalb der ökonomischen Disziplin. Dies führt allerdings bisweilen dazu, dass viele Aspekte menschlicher Handlungsvollzüge entlang der Subjektfigur des Homo Oeconomicus ausgeblendet werden. Innerhalb dieser Studie wird daher in Folge einer wissenschaftstheoretischen Erörterung finanz- und erziehungswissenschaftlicher Paradigmata dafür plädiert, das Thema Finanzspekulation aus einer bildungsbiografischen Perspektive zu beleuchten. Auf der Grundlage von 10 biografischen Interviews mit eigenverantwortlich handelnden Tradern liegt somit erstens erstmals eine wissenssoziologische Studie zu der Frage, welchen habituellen Lern- und Bildungsprozessen Menschen beim Trading unterliegen, vor. Zweitens wird innerhalb derselben ein phasenhafter Verlauf biographischer Bildungsprozesse im Kontext eines Engagements an der Börse erstellt und drittens anhand eines Wechselverhältnisses von Theorie und Empirie eine reflexiv-rekursive Bildungstheorie der Habitussondierung entworfen.