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Modernes Frühchristentum

Christian C. J. Bunsens Hippolytuswerk als Programmschrift des 19. Jahrhunderts

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  • 295 Seiten
  • 11 Lesestunden

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Während Europa den gewaltigen Umwälzungen des 19. Jahrhunderts entgegensteuerte, entdeckte man auf dem Berg Athos ein verloren geglaubtes Werk des Hippolytus von Rom. Dieser Fund entfachte lebhafte Diskussionen unter Intellektuellen sowie in der breiten Öffentlichkeit in Großbritannien und Deutschland. Der antike Kirchenvater stieg bald zu einer lebendigen Stimme in den Debatten über Theologie, Kirche und die Zukunft Europas auf und wurde mit der Internationalen Weltausstellung in London 1851 in Verbindung gebracht, nicht so sehr wegen der Wiederentdeckung selbst, sondern wegen ihrer Verwendung durch den Laientheologen und mächtigen preußischen Diplomaten in London Christian Carl Josias Bunsen. Dieser machte sich ehrgeizig daran, das Christentum zu modernisieren. Pierre Sfendules beleuchtet Bunsens Werk, die Kommunikationszusammenhänge der Elenchos-Kontroverse, an der führende Persönlichkeiten wie Ferdinand Christian Baur, Ignaz von Döllinger sowie Giovanni Battista de Rossi teilnahmen, und vertieft das Verständnis für die transnationale Rolle der frühen Kirchengeschichte in den politischen und theologischen Debatten des 19. Jahrhunderts.

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Modernes Frühchristentum, Pierre Sfendules

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Erscheinungsdatum
2024
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(Hardcover)
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Titel
Modernes Frühchristentum
Untertitel
Christian C. J. Bunsens Hippolytuswerk als Programmschrift des 19. Jahrhunderts
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Pierre Sfendules
Erscheinungsdatum
2024
Einband
Hardcover
Seitenzahl
295
ISBN13
9783161634451
Reihe
Beschreibung
Während Europa den gewaltigen Umwälzungen des 19. Jahrhunderts entgegensteuerte, entdeckte man auf dem Berg Athos ein verloren geglaubtes Werk des Hippolytus von Rom. Dieser Fund entfachte lebhafte Diskussionen unter Intellektuellen sowie in der breiten Öffentlichkeit in Großbritannien und Deutschland. Der antike Kirchenvater stieg bald zu einer lebendigen Stimme in den Debatten über Theologie, Kirche und die Zukunft Europas auf und wurde mit der Internationalen Weltausstellung in London 1851 in Verbindung gebracht, nicht so sehr wegen der Wiederentdeckung selbst, sondern wegen ihrer Verwendung durch den Laientheologen und mächtigen preußischen Diplomaten in London Christian Carl Josias Bunsen. Dieser machte sich ehrgeizig daran, das Christentum zu modernisieren. Pierre Sfendules beleuchtet Bunsens Werk, die Kommunikationszusammenhänge der Elenchos-Kontroverse, an der führende Persönlichkeiten wie Ferdinand Christian Baur, Ignaz von Döllinger sowie Giovanni Battista de Rossi teilnahmen, und vertieft das Verständnis für die transnationale Rolle der frühen Kirchengeschichte in den politischen und theologischen Debatten des 19. Jahrhunderts.