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ÜberLebenswege

Erinnerungen und Erfahrungen Schwarzer Deutscher der Nachkriegsgeneration

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  • 296 Seiten
  • 11 Lesestunden

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Schwarze Deutsche, die in den 1950er und 1960er Jahren in Heimen aufwuchsen, sind in der deutschen Erinnerungskultur bislang unsichtbar. Diese Lücke in der Forschung zur Geschichte Schwarzer Deutscher in der frühen Bundesrepublik wird in dem Werk durch biografische Erzählungen von Personen, die zwischen 1946 und 1949 geboren wurden, sichtbar gemacht. Als nichteheliche Nachkommen weißer deutscher Zivilistinnen und Schwarzer US-amerikanischer Soldaten erlebten sie soziale Stigmatisierung und Rassismus. Die Frauen und Männer mussten früh Überlebensstrategien entwickeln, um in Heimen und der Gesellschaft zu bestehen. Das Buch verfolgt einen intersektionalen Ansatz, der die Kategorien Rasse, Klasse und Geschlecht sowie eine postkoloniale Perspektive berücksichtigt. Es bietet wertvolle Einblicke in die Lebensrealitäten dieser marginalisierten Gruppe und thematisiert die normativen staatlichen Interventionen, die bis heute bestehen. Die Autorin nutzt umfangreiche Interviews, um die subjektiven Erfahrungen der Befragten hervorzuheben. Diese Forschung leistet einen bedeutenden Beitrag zur Geschichte der deutschen Heimerziehung und regt dazu an, kritische Fragen zu Rassismus und Sexismus in der Gegenwart zu stellen.

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ÜberLebenswege, Azziza Malanda

Sprache
Erscheinungsdatum
2023
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(Hardcover)
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Titel
ÜberLebenswege
Untertitel
Erinnerungen und Erfahrungen Schwarzer Deutscher der Nachkriegsgeneration
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Azziza Malanda
Erscheinungsdatum
2023
Einband
Hardcover
Seitenzahl
296
ISBN13
9781800795525
Reihe
Beschreibung
Schwarze Deutsche, die in den 1950er und 1960er Jahren in Heimen aufwuchsen, sind in der deutschen Erinnerungskultur bislang unsichtbar. Diese Lücke in der Forschung zur Geschichte Schwarzer Deutscher in der frühen Bundesrepublik wird in dem Werk durch biografische Erzählungen von Personen, die zwischen 1946 und 1949 geboren wurden, sichtbar gemacht. Als nichteheliche Nachkommen weißer deutscher Zivilistinnen und Schwarzer US-amerikanischer Soldaten erlebten sie soziale Stigmatisierung und Rassismus. Die Frauen und Männer mussten früh Überlebensstrategien entwickeln, um in Heimen und der Gesellschaft zu bestehen. Das Buch verfolgt einen intersektionalen Ansatz, der die Kategorien Rasse, Klasse und Geschlecht sowie eine postkoloniale Perspektive berücksichtigt. Es bietet wertvolle Einblicke in die Lebensrealitäten dieser marginalisierten Gruppe und thematisiert die normativen staatlichen Interventionen, die bis heute bestehen. Die Autorin nutzt umfangreiche Interviews, um die subjektiven Erfahrungen der Befragten hervorzuheben. Diese Forschung leistet einen bedeutenden Beitrag zur Geschichte der deutschen Heimerziehung und regt dazu an, kritische Fragen zu Rassismus und Sexismus in der Gegenwart zu stellen.