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Zwischen Quiet Quitting und eigensinnigen Grenzziehungen

Wie junge Arbeitnehmende die Lohnarbeit begrenzen

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  • 97 Seiten
  • 4 Lesestunden

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In öffentlichen Diskussionen wird jungen Arbeitnehmenden häufig eine veränderte Arbeitseinstellung zugeschrieben. Anders als vorherige Generationen scheinen sie unter dem Schlagwort Work-Live-Balance einen Ausgleich verschiedener Lebensbereiche aktiv anzustreben. Der populär-mediale Trend Quiet Quitting bezeichnet eine Haltung, die für die Berufstätigkeit ein Minimum an Einsatz vorsieht, während andere Lebensbereiche priorisiert werden. Die vorliegende qualitative Studie geht der Frage nach, wie junge Arbeitnehmende verschiedener Berufe Lohnarbeit in ihrem Leben begrenzen und welche Lebensbereiche stattdessen in den Vordergrund treten. Die empirische Beschreibung und Systematisierung von Begrenzungspraktiken verweisen auf ein Menschenbild jenseits eines rational-ökonomischen Marktsubjekts. Hier werden Widersprüche zu arbeitssoziologischen Thesen wie dem Arbeitskraftunternehmer und dem Unternehmerischen Selbst deutlich. Als Ergänzung der Thesen werden die Fun Pragmatics als neuer Idealtypus zur Diskussion gestellt. Inhaltsverzeichnis Einleitung.- Forschungsstand und sensibilisierende Konzepte.- Methodische Herangehensweise.- Ergebnisse.- Diskussion.- Fazit.- Literaturverzeichnis.

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Zwischen Quiet Quitting und eigensinnigen Grenzziehungen, Paula Brücher

Sprache
Erscheinungsdatum
2024
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(Paperback)
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Titel
Zwischen Quiet Quitting und eigensinnigen Grenzziehungen
Untertitel
Wie junge Arbeitnehmende die Lohnarbeit begrenzen
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Paula Brücher
Erscheinungsdatum
2024
Einband
Paperback
Seitenzahl
97
ISBN13
9783658459635
Reihe
Beschreibung
In öffentlichen Diskussionen wird jungen Arbeitnehmenden häufig eine veränderte Arbeitseinstellung zugeschrieben. Anders als vorherige Generationen scheinen sie unter dem Schlagwort Work-Live-Balance einen Ausgleich verschiedener Lebensbereiche aktiv anzustreben. Der populär-mediale Trend Quiet Quitting bezeichnet eine Haltung, die für die Berufstätigkeit ein Minimum an Einsatz vorsieht, während andere Lebensbereiche priorisiert werden. Die vorliegende qualitative Studie geht der Frage nach, wie junge Arbeitnehmende verschiedener Berufe Lohnarbeit in ihrem Leben begrenzen und welche Lebensbereiche stattdessen in den Vordergrund treten. Die empirische Beschreibung und Systematisierung von Begrenzungspraktiken verweisen auf ein Menschenbild jenseits eines rational-ökonomischen Marktsubjekts. Hier werden Widersprüche zu arbeitssoziologischen Thesen wie dem Arbeitskraftunternehmer und dem Unternehmerischen Selbst deutlich. Als Ergänzung der Thesen werden die Fun Pragmatics als neuer Idealtypus zur Diskussion gestellt. Inhaltsverzeichnis Einleitung.- Forschungsstand und sensibilisierende Konzepte.- Methodische Herangehensweise.- Ergebnisse.- Diskussion.- Fazit.- Literaturverzeichnis.