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Die Arbeit bietet eine institutionelle Perspektive auf den Verfassungswandel und untersucht die (Fort-)Entwicklung der Grundrechte im Kontext des Verhältnisses zwischen dem Bundesverfassungsgericht und dem historischen sowie dem verfassungsändernden Gesetzgeber. Sie zielt darauf ab, Brücken zwischen unterschiedlichen Vor- und Methodenverständnissen sowie zwischen Theorie und Praxis zu schlagen. Verfassungswandel ist ein umstrittenes Thema im Verfassungsrecht mit hoher praktischer Relevanz, insbesondere angesichts der dynamischen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts. Der Fokus liegt auf der sachlichen Anwendungsentwicklung der Grundrechte, die normativ bewertet und durch eine differenzierende Phänomenologie reflektiert wird. Die Untersuchung gliedert sich in mehrere Abschnitte: Zunächst wird der Grundrechtswandel aus einer historischen Perspektive betrachtet, gefolgt von einer Analyse der Folgen der (Fort-)Entwicklung. Ein normativer Ansatz wird entwickelt, um die Grenzen und Potenziale der Methodenlehre zur Bewertung des Grundrechtswandels zu erörtern. Zudem werden die Perspektiven der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in Bezug auf den Schutz der jeweiligen Gesetzgeber betrachtet. Abschließend erfolgt eine Reflexion über die Entwicklung neuer und spezifischer Grundrechte sowie eine (De-)Kontextualisierung der Erkenntnisse hinsichtlich ihrer sachlichen und perspektivischen Dimensionen. Die Arbeit schließt mit Überl
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Verfassungswandel und Grundrechte, Sarah Dersarkissian
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- 2024
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