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Fotografie konstruierter Sichtbarkeit

Bildpraxis der Mikrofotografie von den ersten Versuchen bis ins 20. Jahrhundert

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  • 368 Seiten
  • 13 Lesestunden

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Mikroskopische Vergrößerungen sind instrumentell konstruierte Sichtbarkeiten, die nur im Mikroskop betrachtet werden können und keine Referenz in der für uns sichtbaren Wirklichkeit aufweisen. Sie können daher nicht hinsichtlich ihrer "Richtigkeit" und "Wahrheit" überprüft werden.Wird die Vergrößerung fotografiert, überträgt sich die Unsicherheit über die Richtigkeit des zu Sehenden auf die Aufnahme: Sie zeigt ein instrumentell konstruiertes Bildobjekt von fragwürdiger Existenz. Mikrofotografien evozieren somit die Frage, wie mit diesen Aufnahmen insbesondere in einer Zeit umgegangen wurde, in der dem fotografischen Bild "Wahrhaftigkeit" und "Objektivität" zugesprochen wurde. Die Autorin findet hierauf Antworten, indem sie sowohl die theoretischen Debatten über den Einsatz der Fotografie in der Mikroskopie im 19. und frühen 20. Jahrhundert untersucht als auch verschiedene praktische Umgangsformen und Verwendungskontexte von Mikroaufnahmen analysiert.

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Fotografie konstruierter Sichtbarkeit, Stefanie Dufhues

Sprache
Erscheinungsdatum
2020
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(Paperback)
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Titel
Fotografie konstruierter Sichtbarkeit
Untertitel
Bildpraxis der Mikrofotografie von den ersten Versuchen bis ins 20. Jahrhundert
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Stefanie Dufhues
Erscheinungsdatum
2020
Einband
Paperback
Seitenzahl
368
ISBN13
9783770564392
Reihe
Beschreibung
Mikroskopische Vergrößerungen sind instrumentell konstruierte Sichtbarkeiten, die nur im Mikroskop betrachtet werden können und keine Referenz in der für uns sichtbaren Wirklichkeit aufweisen. Sie können daher nicht hinsichtlich ihrer "Richtigkeit" und "Wahrheit" überprüft werden.Wird die Vergrößerung fotografiert, überträgt sich die Unsicherheit über die Richtigkeit des zu Sehenden auf die Aufnahme: Sie zeigt ein instrumentell konstruiertes Bildobjekt von fragwürdiger Existenz. Mikrofotografien evozieren somit die Frage, wie mit diesen Aufnahmen insbesondere in einer Zeit umgegangen wurde, in der dem fotografischen Bild "Wahrhaftigkeit" und "Objektivität" zugesprochen wurde. Die Autorin findet hierauf Antworten, indem sie sowohl die theoretischen Debatten über den Einsatz der Fotografie in der Mikroskopie im 19. und frühen 20. Jahrhundert untersucht als auch verschiedene praktische Umgangsformen und Verwendungskontexte von Mikroaufnahmen analysiert.