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Schriftordnungen im Wandel

Gebrauchs- und Aufbewahrungspraktiken von klösterlichem Schriftgut in Königsfelden (1300-1600)

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  • 320 Seiten
  • 12 Lesestunden

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Klöster spielten im Mittelalter eine zentrale Rolle als Produzenten und Konsumenten von Schrift. Das 1309 von den Habsburgern gegründete Kloster Königsfelden nutzte Schrift von Anfang an für den geistlichen Betrieb der Klarissen und Franziskaner, zur Verwaltung von Gütern und zur Demonstration von Ordnungsmacht durch die Stifterin Agnes von Ungarn. Der Einfluss äußerer Veränderungen führte zu einer Anpassung des schriftlichen Ordnungssystems: Dokumente wurden durch Abschriftensammlungen und Dorsualnotizen in neue Kontexte gerückt und dienten als Vermittler von Rechtsansprüchen. Mit der Reformation und der Auflösung des Klosters versuchte Bern, durch die Zusammenführung der Bestände eine Neuordnung des Schriftguts zu erreichen, um sich historisch als Nachfolger der Habsburger zu legitimieren. Diese Studie analysiert über 1.000 Dokumente und digitale Methoden, um die Veränderungen der Schriftordnungen in Königsfelden über 300 Jahre zu untersuchen. Die Ordnungsstrukturen folgten dabei nicht immer einer Logik der Optimierung, sondern wurden an die jeweiligen Gegebenheiten angepasst. Die Gliederung umfasst Themen wie Schriftproduktion, Dorsualnotizen, Kopieren und Archivierung, um die Entwicklung und Verwaltung von Schrift im Kloster zu beleuchten.

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Schriftordnungen im Wandel, Tobias Hodel

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Erscheinungsdatum
2020
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(Hardcover)
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