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Geschlechterkonzeptionen im extrem rechten Verschwörungsdenken

Potentiale und Grenzen einer geschlechtsspezifischen Analyse

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In diesem Buch wird die 'neurechte' Agitation gegen einen angeblichen 'Großen Austausch' und die damit verbundenen Geschlechterbilder analysiert. Im Fokus steht die ideologische und strategische Rolle von Geschlechterkonzeptionen in diesem Verschwörungsnarrativ. Die Untersuchung zeigt, dass Leerstellen in der Forschung auf einen Mangel an interdisziplinärem Austausch und die marginale Stellung der Geschlechterforschung zurückzuführen sind. Es wird aufgezeigt, wie binäre Geschlechtervorstellungen und deren strategische Aktualisierung im Kontext des 'Großen Austauschs' eine zentrale Rolle spielen. Heterogene Geschlechtervorstellungen sind nicht das Ergebnis einer uninformierten Rechten, sondern dienen einer zielgruppenspezifischen Ansprache im Rahmen 'neurechter' Metapolitik. Der 'Große Austausch' fungiert als vergeschlechtlichtes Brückennarrativ, das die Kohäsion der heterogenen 'Neuen Rechten' fördert und gesellschaftliche Ressentiments aufgreift. Das Buch schließt wichtige Forschungslücken und beleuchtet die Funktionen des Narrativs sowie die Herausforderungen, die sich aus seiner Analyse ergeben. Es bietet eine umfassende Betrachtung der Neuen Rechten in Deutschland und deren Geschlechterbilder im Kontext des 'Großen Austauschs'.

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Geschlechterkonzeptionen im extrem rechten Verschwörungsdenken, Laila Riedmiller

Sprache
Erscheinungsdatum
2023
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(Paperback)
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Titel
Geschlechterkonzeptionen im extrem rechten Verschwörungsdenken
Untertitel
Potentiale und Grenzen einer geschlechtsspezifischen Analyse
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Laila Riedmiller
Erscheinungsdatum
2023
Einband
Paperback
Seitenzahl
124
ISBN13
9783658429904
Reihe
Beschreibung
In diesem Buch wird die 'neurechte' Agitation gegen einen angeblichen 'Großen Austausch' und die damit verbundenen Geschlechterbilder analysiert. Im Fokus steht die ideologische und strategische Rolle von Geschlechterkonzeptionen in diesem Verschwörungsnarrativ. Die Untersuchung zeigt, dass Leerstellen in der Forschung auf einen Mangel an interdisziplinärem Austausch und die marginale Stellung der Geschlechterforschung zurückzuführen sind. Es wird aufgezeigt, wie binäre Geschlechtervorstellungen und deren strategische Aktualisierung im Kontext des 'Großen Austauschs' eine zentrale Rolle spielen. Heterogene Geschlechtervorstellungen sind nicht das Ergebnis einer uninformierten Rechten, sondern dienen einer zielgruppenspezifischen Ansprache im Rahmen 'neurechter' Metapolitik. Der 'Große Austausch' fungiert als vergeschlechtlichtes Brückennarrativ, das die Kohäsion der heterogenen 'Neuen Rechten' fördert und gesellschaftliche Ressentiments aufgreift. Das Buch schließt wichtige Forschungslücken und beleuchtet die Funktionen des Narrativs sowie die Herausforderungen, die sich aus seiner Analyse ergeben. Es bietet eine umfassende Betrachtung der Neuen Rechten in Deutschland und deren Geschlechterbilder im Kontext des 'Großen Austauschs'.