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Edvard Munch

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Eine gespenstische Figur auf einer Brücke, über ihr ein orangeroter Himmel, die Hände auf die Ohren gepresst, den Mund zu einem entsetzten Schrei aufgerissen: Als Edvard Munch (1863–1944) 1893 den Schrei malte, schuf er die Mona Lisa unserer Tage. Der Schrei seiner ikonischen Figur, in den die ganze existenzielle Angst des Individuums in der modernen Gesellschaft hineingelegt scheint, hallte in der ganzen Welt wider, von den Werken Andy Warhols über Jasper Johns, Martin Kippenberger, Marlene Dumas bis hin zu Tracey Emin. Diese Einführung zeigt Munchs Besessenheit von der Nachtseite der Seele und den radikalen Erneurer, der keine Genregrenzen gelten ließ und in Druckgrafik wie Malerei neue Wege beschritt. Seine düsteren und hochgradig modernen Visionen wirken heute noch ebenso irritierend und aufregend, wie sie es an der Schwelle zur Moderne waren.

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Edvard Munch, Ulrich Bischoff

Sprache
Erscheinungsdatum
2016
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(Hardcover)
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Ulrich Bischoff
Verlag
Taschen
Erscheinungsdatum
2016
Einband
Hardcover
Seitenzahl
96
ISBN10
3836528010
ISBN13
9783836528016
Reihe
Bewertung
3,9 von 5 Sternen
Beschreibung
Eine gespenstische Figur auf einer Brücke, über ihr ein orangeroter Himmel, die Hände auf die Ohren gepresst, den Mund zu einem entsetzten Schrei aufgerissen: Als Edvard Munch (1863–1944) 1893 den Schrei malte, schuf er die Mona Lisa unserer Tage. Der Schrei seiner ikonischen Figur, in den die ganze existenzielle Angst des Individuums in der modernen Gesellschaft hineingelegt scheint, hallte in der ganzen Welt wider, von den Werken Andy Warhols über Jasper Johns, Martin Kippenberger, Marlene Dumas bis hin zu Tracey Emin. Diese Einführung zeigt Munchs Besessenheit von der Nachtseite der Seele und den radikalen Erneurer, der keine Genregrenzen gelten ließ und in Druckgrafik wie Malerei neue Wege beschritt. Seine düsteren und hochgradig modernen Visionen wirken heute noch ebenso irritierend und aufregend, wie sie es an der Schwelle zur Moderne waren.