Gratis Versand ab 16,99 €. Mehr Infos.
Bookbot

Intimität. Der Mythos vom Zivilisationsprozess

Autor*innen

Mehr zum Buch

Duerr, der die Auffassung vertritt, dass das Selbstverständnis des westlichen Menschen über seine zivilisierte Natur im Wesentlichen eine idealisierte Vorstellung von Zivilisation ist, die auf gedanklicher Ebene immer wieder reproduziert wird und die technische und militärische Herrschaft über den Rest der Welt legitimiert, unterscheidet sich insbesondere im Kontext eines evolutionären Zivilisationsschemas von Elias und dessen Anhängern. Er argumentiert, dass eine lineare Entwicklungslinie, die das Verhalten des Menschen bestimmt, nicht entscheidend ist und dass der moderne Mensch weiterhin viele Gemeinsamkeiten mit seinen Vorfahren in historischem und kulturellem Kontext teilt. Gegen die Assoziation des Mechanismus der Selbstkontrolle über sexuelle Triebe mit dem Prototyp des zivilisierten Menschen der modernen Zeiten öffnet Duerr in dem zweiten Band seines Werkes, das den Zivilisationsprozess aus einer ganzheitlichen Perspektive betrachtet, durch Konzepte wie "Scham", "Intimität" und "sexuelle Freiheit" ein neues Fenster auf die wechselseitige Beziehung, die den Zivilisationsprozess im Rahmen interkulturellen Austauschs schafft.

Buchkauf

Intimität. Der Mythos vom Zivilisationsprozess, Hans Peter Duerr

Sprache
Erscheinungsdatum
1990
product-detail.submit-box.info.binding
(Hardcover)
Wir benachrichtigen dich per E-Mail.

Lieferung

  • Gratis Versand ab 16,99 € in ganz Deutschland! Mehr Infos.

Zahlungsmethoden

Keiner hat bisher bewertet.Abgeben

Titel
Intimität. Der Mythos vom Zivilisationsprozess
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Hans Peter Duerr
Verlag
Suhrkamp
Erscheinungsdatum
1990
Einband
Hardcover
Seitenzahl
626
ISBN10
3518401955
ISBN13
9783518401958
Reihe
Beschreibung
Duerr, der die Auffassung vertritt, dass das Selbstverständnis des westlichen Menschen über seine zivilisierte Natur im Wesentlichen eine idealisierte Vorstellung von Zivilisation ist, die auf gedanklicher Ebene immer wieder reproduziert wird und die technische und militärische Herrschaft über den Rest der Welt legitimiert, unterscheidet sich insbesondere im Kontext eines evolutionären Zivilisationsschemas von Elias und dessen Anhängern. Er argumentiert, dass eine lineare Entwicklungslinie, die das Verhalten des Menschen bestimmt, nicht entscheidend ist und dass der moderne Mensch weiterhin viele Gemeinsamkeiten mit seinen Vorfahren in historischem und kulturellem Kontext teilt. Gegen die Assoziation des Mechanismus der Selbstkontrolle über sexuelle Triebe mit dem Prototyp des zivilisierten Menschen der modernen Zeiten öffnet Duerr in dem zweiten Band seines Werkes, das den Zivilisationsprozess aus einer ganzheitlichen Perspektive betrachtet, durch Konzepte wie "Scham", "Intimität" und "sexuelle Freiheit" ein neues Fenster auf die wechselseitige Beziehung, die den Zivilisationsprozess im Rahmen interkulturellen Austauschs schafft.